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Betrunkener Fahrer rammt Ampelmast bei Polizei-Verfolgung

Mit 1,0 Promille im Blut flüchtet ein Autofahrer vor der Polizei durch Wolfsburg. Seine Beifahrerin springt bei einer Geschwindigkeit von etwa 25 bis 30 Kilometern pro Stunde aus dem Auto.

Von dpa

22.01.2026

Gegen einen 28-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

Gegen einen 28-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Ein Autofahrer mit 1,0 Promille im Blut ist in der Nacht zu Dienstag vor der Polizei durch die Wolfsburger Innenstadt geflüchtet. Während der Fahrt ließ sich seine Beifahrerin aus dem fahrenden Wagen rollen und wurde verletzt, wie die Polizei erst jetzt mitteilte.

Mann überfährt rote Ampel und beschädigt Ampelmast

Der 28 Jahre alte Fahrer war den Angaben zufolge gegen zwei Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und missachtete mehrere Anhaltezeichen. Nachdem der Wagen zunächst gestoppt hatte, fuhr der Mann erneut los und flüchtete weiter durch mehrere Straßen der Innenstadt. Dabei überfuhr er unter anderem eine rote Ampel und beschädigte einen Ampelmast.

Während der Fahrt öffnete die 27-jährige Beifahrerin laut Polizei die Tür und ließ sich bei einer Geschwindigkeit von etwa 25 bis 30 Kilometern pro Stunde aus dem Auto fallen. Sie wurde dabei am Arm verletzt. Die Beamten brachen die Verfolgung ab und leisteten Erste Hilfe.

Keine Fahrerlaubnis und 1,0 Promille

Der Fahrer setzte seine Flucht zunächst fort, wurde jedoch wenig später auf einem Parkplatz gestellt und vorläufig festgenommen. Dabei leistete er Widerstand, sodass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Auch der Fahrer selbst zog sich Verletzungen zu.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab nach Polizeiangaben einen Wert von 1,0 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Mann besitzt den Angaben zufolge keine Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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