Berlins Olympia-Planer beraten nach Rückschlägen
Schlechtere Bewertung als die Konkurrenz, politische Unsicherheit: In Berlin wird beraten, wie es mit der Olympia-Bewerbung weitergeht.
Wie geht es mit der Berliner Olympia-Bewerbung weiter? (Archivbild)Jens Kalaene/dpa
© Jens Kalaene/dpa
Berlins Olympia-Planer beraten einem Medienbericht zufolge darüber, wie es nach den jüngsten Rückschlägen mit der Bewerbung der Hauptstadt weitergehen soll. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Es deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Laut dem Bericht ist auch ein Rückzug der Bewerbung drei Tage vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) über den nationalen Kandidaten nicht ausgeschlossen.
An der Runde nehmen Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) und Berlins Olympia-Beauftragter Kaweh Niroomand teil. Der Termin stand nach dpa-Informationen aber schon länger fest. Es soll dabei auch um den Ablauf in den nächsten Tagen mit der Entscheidung am Samstag in Baden-Baden (13.45 Uhr/ARD) gehen.
Die Metropole bemüht sich mit dem Konzept „Berlin+“ gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Inzwischen gilt Berlin aber hinter München und Köln-Rhein-Ruhr nur noch als krasser Außenseiter. Zuletzt hatte sich die Berliner Wahlsiegerin Elif Eralp (Linke) erneut klar gegen die Bewerbung ausgesprochen. Auch die Prüfer des DOSB haben den Mitbewerbern ein besseres Zeugnis ausgestellt.