Baustart für neue Produktionsanlage von Florida Eis
Das Berliner Familienunternehmen investiert in Sachsen-Anhalt. Nach jahrelanger Verzögerung beginnt nun der Bau. Die neue Eisproduktion soll Maßstäbe bei der Klimafreundlichkeit setzen.
Sven Schulze (r, CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt übergibt Olaf Höhn (l), Geschäftsführer von „Florida Eis“ den Fördermittelbescheid des Landes Sachsen-Anhalt. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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In Schönebeck im Salzlandkreis ist der Startschuss für den Bau einer neuen Produktionsstätte des Berliner Eisherstellers Florida Eis gefallen. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund 25 Millionen Euro in den Bau. Es sollen bis zu 500 Arbeitsplätze entstehen, heißt es weiter. Der Betrieb in Schönebeck soll 2028 beginnen.
Der Baustart hatte sich in der Vergangenheit mehrfach verzögert. Das Unternehmen machte unter anderem die komplexe Planung dafür verantwortlich. Ursprünglich war ein Produktionsstart in Schönebeck ab 2024 geplant gewesen.
Bislang betreibt das Berliner Familienunternehmen eine Produktionsanlage in Berlin-Staaken und beliefert nach eigenen Angaben rund 2.000 Supermärkte in ganz Deutschland. Florida Eis produziert nach eigenen Angaben CO2-neutral und gewinnt Energie durch Photovoltaik und Windkraft. In Schönebeck soll die Eisproduktion weitgehend energieautark ablaufen, teilt das Unternehmen weiter mit. Demnach soll die neue Anlage Maßstäbe setzen bei Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und klimafreundlicher Lebensmittelproduktion.