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Aufräumarbeiten nach Unwetter könnten einige Zeit dauern

Nach dem Sturm im nördlichen Rheinland-Pfalz laufen in Neuwied und im Westerwaldkreis die Aufräumarbeiten. Bis die abgeschlossen sind, könnte es noch dauern.

Von dpa

20.08.2026

Bereits in der Nacht seien Feuerwehr und THW im Einsatz gewesen. (Symbolbild)Hauke-Christian Dittrich/dpa

Bereits in der Nacht seien Feuerwehr und THW im Einsatz gewesen. (Symbolbild)Hauke-Christian Dittrich/dpa

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

Nach dem folgenschweren Sturm im nördlichen Rheinland-Pfalz könnten die Aufräumarbeiten einige Zeit dauern. Bereits in der Nacht seien die Servicebetriebe Neuwied (SBN) neben Feuerwehr und THW im Einsatz gewesen, um akute Gefahren in der Stadt zu beseitigen, teilten die Stadtwerke mit. In den nächsten Tagen sollen alle von den SBN betreuten Grünflächen in Neuwied kontrolliert werden. Spielplätze, Friedhöfe, Sportanlagen und Parks könnten demnach teilweise gesperrt werden, bis die Aufräumarbeiten erledigt sind.

Das Unwetter am Mittwochabend habe in Neuwied Dächer abgedeckt, Bäume und sogar Strommasten umgelegt. Mehrere Wohngebäude seien vorübergehend ohne Strom gewesen. Durch den Sturm beschädigte Äste könnten auch im Nachgang noch abbrechen, warnten die Stadtwerke. Während der Aufräumarbeiten müsse die reguläre Straßenreinigung ruhen.

Der Sturm hatte im nördlichen Rheinland-Pfalz teils massive Schäden verursacht. Im Landkreis Ahrweiler wurde eine Frau von einem umstürzenden Baum getroffen und tödlich verletzt. Eine weitere Frau erlitt dabei schwere Verletzungen. Im Westerwaldkreis wurden zahlreiche Dächer abgedeckt und Gebäude zum Teil schwer beschädigt. 

„Trotz vieler helfender Hände werden die Aufräumarbeiten aber noch längere Zeit in Anspruch nehmen“, hieß es auch in einer Mitteilung des Westerwaldkreises. In Teilen des Landkreises waren am Donnerstagnachmittag noch immer vereinzelte Bereiche ohne Strom. Der Energieversorger arbeite mit Hochdruck daran, auch in den letzten noch betroffenen Gebieten die Stromversorgung wiederherzustellen, hieß es vom Landkreis.

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