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Anklage wegen Verdachts finanzieller Hilfe für IS

In Frankfurt ist Anklage gegen zwei Menschen wegen möglicher Zahlungen an die Terrororganisation erhoben worden. Das Geld soll auch zum Freikauf von Witwen getöteter IS-Kämpfer verwendet worden sein.

Von dpa

20.01.2026

Zwei Menschen wegen Hilfe für IS angeklagt. (Archivbild)Arne Dedert/dpa

Zwei Menschen wegen Hilfe für IS angeklagt. (Archivbild)Arne Dedert/dpa

© Arne Dedert/dpa

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat einen Mann und eine Frau wegen des Verdachts der Unterstützung der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeklagt. Der 37-Jährige und die 30-Jährige aus dem Kreis Offenbach sollen von August 2020 bis Januar 2022 den IS mit Geldzahlungen unterstützt haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Sie sollen in mehreren Überweisungen 2.350 Euro transferiert haben. 

Das Geld soll unter anderem zum Freikauf von Witwen getöteter IS-Kämpfer aus Gefangenenlagern und deren finanzieller Unterstützung verwendet worden sein. Dadurch sollten Strukturen des IS gestärkt und der Fortbestand gesichert werden.

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