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5,9 Millionen Euro für Schwimmbäder in Schleswig-Holstein

Acht Schwimmbäder in Schleswig-Holstein erhalten zusätzliche 5,9 Millionen Euro für Sanierungen. Wohin das Geld geht.

Von dpa

23.09.2026

Acht Schwimmbäder in Schleswig-Holstein werden vom Bund gefördert. (Symbolbild)Lars Penning/dpa

Acht Schwimmbäder in Schleswig-Holstein werden vom Bund gefördert. (Symbolbild)Lars Penning/dpa

© Lars Penning/dpa

Der Bund fördert acht Schwimmbad-Projekte in Schleswig-Holstein über ein Programm zur Sanierung kommunaler Sportstätten mit zusätzlichen 5,9 Millionen Euro. „Mit diesen Mitteln unterstützen wir unsere Kommunen ganz konkret dabei, ihre Schwimmbäder zu erhalten“, sagte die CDU-Haushaltspolitikerin Melanie Bernstein. Hintergrund ist ein entsprechender Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestags.

Die Mittel ergänzen die 25 Millionen Euro Förderung für Schleswig-Holstein über den Länderanteil am Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Unter anderem erhält Grömitz (Kreis Ostholstein) 1,62 Millionen Euro für die Sanierung des dortigen Hallenbades. Lauenburg bekommt knapp 1,24 Millionen Euro für das dortige Freibad. Gefördert werden zudem weitere Sanierungen in Hemmingstedt, Lägerdorf, Elsdorf-Westermühlen, Schwentinental, Barmstedt und Quickborn.

250 Millionen Euro

Für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten und Schwimmbäder stehen bundesweit 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung. Gefördert werden kommunale Schwimmbäder einschließlich ihrer baulichen Bestandteile und notwendigen Folgezwecke. Ein Schwerpunkt liegt auf der energetischen Sanierung und Modernisierung.

Die schleswig-holsteinische Grünen-Bundestagsabgeordnete Denise Loop kritisierte, der riesige Renovierungsstau bei den Sportstätten sei ein Skandal, der weit über den wegfallenden Schwimm- oder Sportunterricht hinausgehe. Die massive Überzeichnung des Förderprogramms zeige den Zustand der Kommunen wie unter einem Brennglas. „Die Bundesregierung sollte die Förderung deutlich erhöhen und unsere kommunalen Haushalte stärker entlasten, um den Menschen ein positives Signal zu senden, anstatt wieder nur Enttäuschung zu verursachen und Spritpreise zu subventionieren.“