Wir müssen in Borken shoppen
Leserbrief zum Kommentar von Sven Kauffelt „Kauft lokal!“.
Die Bilanz des Weihnachtsgeschäfts fällt bei den Händlern der Borkener Innenstadt sehr unterschiedlich aus.
© Sven Kauffelt
Der Kommentar von Herrn Kauffelt trifft auf die Situation der schließenden Geschäfte in Borken – und nicht nur dort – voll und ganz zu. Jeden Satz des Kommentars kann ich unterstützen. Es ist doch völlig klar, dass manche Artikel (abgesehen von Dingen mit Preisbindung) in einem Geschäft teurer sind als im Internet, wo die Waren des Versenders in einem Lager vorhanden sind, während der Händler vor Ort Kosten für das Ladenlokal und die Angestellten zu zahlen hat.
Bei Buchhandlungen ist es zum Beispiel doch auch interessant, einfach mal zu stöbern und dann fündig zu werden. Bestellungen führe ich telefonisch aus und hole die Bücher anderntags in der Stadt ab, was auch mit einer Tasse Kaffee in einem Cafe angenehm zu verbinden ist.
Auch bei technischen Geräten mache ich die Erfahrung, dass sie im Internet oft billiger sind. Ich schätze aber den Service und die Beratung vor Ort und kaufe dann – fairerweise – auch beim beratenden Händler.
Wenn wir in Borken weiter Geschäfte zum Bummeln und Beraten haben wollen, müssen wir dort auch shoppen! Da bin ich ganz bei Herrn Kauffelts Ausführungen. Ähnliches gilt übrigens auch für den Feierabendmarkt, wenn er erhalten bleiben soll.