LeserbriefeFREI

Vorburg diente der Landwirtschaft

Schloss Raesfeld

Mittwoch, 22. Dezember 2021 - 16:24 Uhr

von Charlotte Meiners (Erle)

Leserbrief zur Bilder-Collage mit Fotos von Ignaz Böckenhoff über das Raesfelder Schloss.

Foto: Ignaz Böckenhoff

Wie froh wohl alle Raesfelder und selbst die Erler sind, dass das schöne Raesfelder Schloss jetzt im Besitz der Gemeinde Raesfeld ist. Das heißt: Wir sind alle Miteigentümer – hoffentlich für immer. Dann in der Samstags-Ausgabe der BZ die Collage mit den historischen Fotos von Ignaz Böckenhoff. Da gibt es sachliche Mängel.

Man muss unterscheiden zwischen Hauptschloss und Vorburg. Letztere wurde meines Wissens nach als Wirtschaftsgebäude, also als Stallung und sicher auch als Kornspeicher genutzt. Nicht das Schloss diente der Landwirtschaft, sondern die Gebäude der Vorburg und die dazu gehörenden Ackerflächen. Die Vorburg ebenso wie die Remise befinden sich noch heute im Privatbesitz einer Familie aus Rhede.

Übrigens erzählten mir 80-Jährige aus Raesfeld, dass sie Schulunterricht in der Vorburg hatten, als im Dorf die Schulgebäude zerstört waren.

Mir fehlen in dem Bericht die Namen der Herren, die den Aufschwung mit den Seminaren für Handwerker, zum Beispiel Betriebswirt im Handwerk, und Weiterbildung für Sachverständige in den verschiedenen Sparten bewirkten und über Jahre aufrecht erhalten konnten.

An erster Stelle ist Jürgen W. Pallada zu nennen, aber auch seine Nachfolger Werner Storz und Peter Droste, der als Geschäftsbereichsleiter das Fortbildungszentrum in der Vorburg mit aufbaute, und dessen Leiter Eckard Zurheide.

Hier gelangen Sie zur Bilder-Collage

Das Schloss Raesfeld im Wandel der Zeit