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Leserbriefe

Erfahrungen von Radlern nutzen

Fahrradfreundlich

Freitag, 10. Juli 2020 - 18:08 Uhr

von Von Karin und Johannes Lenartz aus Borken

Leserbrief zum BZ-Artikel „Fahrradfreundliche Stadt“ vom 30. Juni:

Foto: Kauffelt

Wie Herr Wissen und Herr Boßhammer bereits in ihren Leserbriefen zum Thema treffend darlegten, ist die Radverkehrsinfrastruktur in Borken unzureichend und oft auch schlecht geplant und ausgeführt. Fahrradwege sollten so gebaut sein, dass sie durchgängig zu befahren sind, also ohne Bordsteinkanten. Wege, die immer wieder durch holprige Hindernisse unterbrochen werden, sind ein Ärgernis und schädlich für das Rad und den Fahrer.

Bordsteinkanten können, wie zahllose Beispiele zeigen, an Straßenquerungen und Einfahrten so ausgebildet werden, dass ein möglichst ebener Übergang gegeben ist. Bei Baukosten von 10 oder auch nur 7 Millionen für die Bahnhofstraße und den Kreisel Heidener Straße ist es für mich nicht nachvollziehbar, weshalb die Borkener Bauabteilung es fertig bringt, neu angelegte Radwege mit unnötigen, holprigen Kanten auf der ganzen Länge zu versehen.

Die Voraussetzungen für einen komfortablen und gern genutzten Radweg hat die Stadt sich hier im wahrsten Sinne des Wortes verbaut.

Von einer erfolgreichen Förderung des Radverkehrs und die damit verbundene Steigerung der Lebensqualität der Stadt ist Borken noch manche Radlänge entfernt. Auch hier wäre es sinnvoll, die Erfahrungen von Radfahrern, zu Verbesserungen zu nutzen.

Hier geht es zum Text: Borken wird fahrradfreundliche Stadt