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Borken

Man kann noch vieles Verbessern

Fahrradfreundlich

Mittwoch, 8. Juli 2020 - 08:00 Uhr

von Von Gerhard Boßhammer aus Gemen

Leserbrief zur BZ-Berichterstattung zum Thema „Fahrradfreundliche Stadt“ und zum Leserbrief von Martin Wissen

Foto: Sven Kauffelt

Am dem Tag, als die Kommission des Landes NRW mit Vertretern der Stadt Borken die Fahrradfreundlichkeit Borkens begutachtete, begegnete ich dieser Gruppe – im Nachhinein leider – ohne sie anzusprechen. Ähnlich wie Herr Wissen war ich erstaunt über das doch sehr positive Urteil über die Fahrradfreundlichkeit der Stadt Borken. Natürlich wurde in den vergangenen Jahren vieles verbessert. Aber – wie auch im Bericht angemerkt - gibt es tatsächlich noch einiges zu verbessern, insbesondere im innerstädtischen Bereich. Immer wieder wird betont, dass es wichtig sei, die Innenstadt mit dem Auto gut zu erreichen.

Ich fahre, wenn es eben geht, lieber mit dem Fahrrad von Gemen in die Innenstadt. Im inneren Stadtbereich von Borken ist das Fahrradfahren teilweise ziemlich abenteuerlich und der Autoverkehr hat eigentlich immer Vorrang. Hier einige Anmerkungen zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit.

  • 1. Fahrradfahrspuren auf den Straßen im Zentrum von Borken, die farblich markiert sind.
  • 2. An sämtlichen Ampeln, die Anforderungen für Grünphasen besitzen, die parallel mit den Grünphasen der Autospuren geschaltet werden, eine Grünschaltung auch ohne Anforderung (warum sollten Fahrradfahrer einen ganzen Schaltzyklus warten, wenn sie kurz vor Beginn der Grünphase erst die Kreuzung erreichen?).
  • 3. Fahrradwegführung im Bereich des neu gestalteten Bahnhofsbereichs teilweise unübersichtlich, verwirrend und unlogisch.
  • 4. Fahrradwegführung im Bereich der Kreuzung „Nordring/Beckingsweg“. Mir ist nicht klar, wie man sinnvoll die Kreuzung von der Heidener Straße kommend in den Beckingsweg queren soll?

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn seitens der Kommissionen, die die Fahrradfreundlichkeit beurteilen beziehungsweise Planungsbüros, die neue Konzepte am Schreibtisch entwickeln, diejenigen befragt würden, die die Fahrradinfrastruktur gerne nutzen. Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, mit Vertretern der Stadt oder der Polizei tatsächlich die oben angesprochenen Problemstellen bei einem Lokaltermin zu erörtern und zu überlegen, wie optimale Lösungen aussehen können.

Hier kommen Sie zu den Texten:

Borken wird fahrradfreundliche Stadt

Leserbrief von Martin Wissen

Die Einsender vertreten ihre eigene Meinung, für die die Redaktion keine Verantwortung trägt. Kürzungen bleiben in jedem Fall vorbehalten. Briefe ohne vollständigen Namen und Adresse werden nicht veröffentlicht

Eigene Meinung

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