Fussball

Tor aus 68 Metern: Güler versetzt das Bernabéu in Ekstase

Arda Güler trifft aus der eigenen Hälfte – das Stadion von Real Madrid tobt. Wie der Youngster mit einem Geniestreich alle staunen ließ und was sein Trainer und Teamkollegen dazu sagen.

Von dpa

15.03.2026

Arda Güler fällt Trainer Alvaro Arbeloa (r) in die Arme.Manu Fernandez/AP/dpa

Arda Güler fällt Trainer Alvaro Arbeloa (r) in die Arme.Manu Fernandez/AP/dpa

© Manu Fernandez/AP/dpa

Ein Traumtor aus 68 Metern von Arda Güler hat die Fans im Estadio Santiago Bernabéu von Real Madrid in eine Mischung aus Ekstase und Ungläubigkeit versetzt. „Jeder hat einfach die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Es ist ein unglaubliches Tor“, sagte Trainer Álvaro Arbeloa. „Das Tor allein war das Eintrittsgeld wert.“

Beim 4:1 gegen den FC Elche war der Treffer in der 89. Minute der Schlussakkord eines überlegenen Sieges. Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger hatte in der 39. Minute die Führung erzielt - doch hinterher sprachen alle fast nur noch über Güler. „Sie werden sagen können, dass sie das Wunder von Güler gesehen haben“, schrieb die Sportzeitung „Marca“.

Erster Versuch in Osasuna

Güler hatte in der Mitte der eigenen Hälfte den Ball bekommen, zog nach kurzem Dribbling mit links ab. Der Ball flog in hohem Bogen über den weit vor seinem Tor stehenden Elche-Keeper Matías Dituro, prallte einmal auf und schlug im Tor ein. Güler hob nur beide Arme, verzog keine Miene nach seinem Tor. „Ich bin sehr glücklich. Ich habe nach dem Torwart gesehen und er stand nicht gut. Dann habe ich es versucht – und Traumtor“, sagte Güler.

Es war nicht das erste Mal, dass der 21-Jährige es aus großer Distanz versuchte. Im März 2024 zog der türkische Nationalspieler kurz nach seiner Einwechslung beim 4:2 in Osasuna von der Mittellinie ab - und traf die Latte. Daran erinnerte sich sein Teamkollege Brahim Díaz: „In Osasuna traf er die Latte, heute war er drin. Es war ein wunderbarer Schuss ein fantastisches Tor.“

Arda Güler (r) lässt sich von seinen Teamkollegen feiern.Manu Fernandez/AP/dpa

Arda Güler (r) lässt sich von seinen Teamkollegen feiern.Manu Fernandez/AP/dpa

© Manu Fernandez/AP/dpa

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