Basketball

Nowitzki über Schröder-Konfrontation: „Gehört nicht dazu“

Nach dem Handgemenge abseits des Spielfelds: Dirk Nowitzki spricht Klartext zur Eskalation zwischen Schröder und Doncic – warum er trotzdem Verständnis für beide hat.

Von dpa

15.01.2026

Nowitzki hat mit beiden Spielern zusammengespielt. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Nowitzki hat mit beiden Spielern zusammengespielt. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Basketball-Star Dirk Nowitzki hat die Eskalation zwischen Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder und Luka Doncic abseits des Feldes kritisiert, aber auch Verständnis für die Streithähne gezeigt. „Das gehört nicht dazu. Normalerweise, was auf dem Spielfeld passiert, bleibt auf dem Spielfeld. Danach ist alles vergessen. Von daher ist es sehr, sehr unglücklich. Ich hoffe natürlich, dass das nicht mehr passiert“ sagte der TV-Experte bei Prime Video der Deutschen Presse-Agentur vor dem NBA-Spiel in Berlin.

Schröder soll rund 40 Minuten nach der Niederlage seiner Sacramento Kings gegen die Los Angeles Lakers Ende Dezember versucht haben, einen anderen Spieler zu schlagen. Schröder habe den anderen Spieler „in einem Gang der Halle abgewartet und die Konfrontation gestartet“, hieß es in einer Mitteilung der Liga. 

Doncic (l) und Schröder sind schon häufiger aneinandergeraten. (Archivbild)Ringo Chiu/ZUMA Press Wire/dpa

Doncic (l) und Schröder sind schon häufiger aneinandergeraten. (Archivbild)Ringo Chiu/ZUMA Press Wire/dpa

© Ringo Chiu/ZUMA Press Wire/dpa

Laut US-Medien soll es sich dabei um Lakers-Star Doncic gehandelt haben. Schröder wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu der Sperre und den Umständen äußern. Der 32-Jährige war von der NBA für drei Spiele gesperrt worden.

Nowitzki: Beide lieben den Wettbewerb

Nowitzki hat mit Schröder und Doncic zusammengespielt, aber mit beiden nicht über den Vorfall gesprochen. Die zwei NBA-Profis seien aber in der Liga und auch bei Länderspielen schon häufiger etwas aneinandergeraten, sagte Nowitzki. Auch bei dem Spiel war es auf dem Feld zu Wortgefechten gekommen. Es sei dementsprechend nicht unbedingt überraschend, dass die Situation etwas außer Kontrolle geraten sei, „aber es ist natürlich unglücklich“, sagte der 47-Jährige, der aber auch betonte: „Beide lieben den Wettbewerb, sind sehr kompetitiv.“

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