Radsport

Nach Schnee-Eskorte: Lipowitz-Kollege Evenepoel Zweiter

Beim Auftakt der Katalonien-Rundfahrt mischt auch der deutsche Rad-Senkrechtstarter Lipowitz mit. Die Teilnahme seines Teamkollegen Evenepoel war zuletzt gefährdet. Doch eine Polizeieskorte hilft.

Von dpa

23.03.2026

Radprofi Remco Evenepoel. Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

Radprofi Remco Evenepoel. Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

© Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

Erst eingeschneit im Berghotel, dann fast Sieger an der sonnigen Costa Brava: Olympiasieger Remco Evenepoel hat den Auftaktsieg bei der Katalonien-Rundfahrt knapp verpasst. Der Teamkollege der deutschen Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz musste sich im Sprint nur hauchdünn dem Franzosen Dorian Godon geschlagen geben.

Am Samstag war Evenepoel noch von der Polizei vom Trainingslager-Hotel auf dem Berg Teide auf Teneriffa zum Flughafen eskortiert worden. Ein Schneesturm hatte seinen Start in Katalonien gefährdet. Später räumte der Belgier ein, dass die Maßnahmen der Behörden vielleicht etwas zu extrem gewesen seien. „Die Abfahrt war etwa zehn Minuten lang gefährlich. Nach fünf Kilometern war die Straße wieder trocken“, sagte der 26-Jährige.

Uhlig in den Top Ten

Lipowitz, für den es das zweite Etappenrennen der Saison ist, kam im nordöstlichen Spanien in der katalanischen Stadt Sant Feliu de Guíxols wie erwartet nicht in die Top Ten. Dafür wurde der 24 Jahre alte Henri Uhlig als Achtplatzierter bester Deutscher.

Florian Lipowitz beim Auftakt der Katalonien-Rundfahrt. Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

Florian Lipowitz beim Auftakt der Katalonien-Rundfahrt. Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

© Nicolás Carvalho Ochoa/dpa

Bei der Rundfahrt kommt es auch zum Kräftemessen potenzieller Tour-de-France-Stars. Der zweimalige Tour-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark ist ebenso dabei wie der im Vorjahr direkt hinter Lipowitz auf Platz vier gefahrene Brite Oscar Onley.

Die Rundfahrt endet am Sonntag in der Metropole Barcelona. Bei der zweiten Etappe erwartet die Profis ein welliges Auf und Ab auf 167,4 Kilometern zwischen Figueres und Banyoles.

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