Eishockey

NHL-Profis in Mailand eingetroffen - Stützle: „surreal“

Mit fünf Fliegern landen die NHL-Stars in Mailand. Moritz Seider spricht von einem „komischen Gefühl“. Wie Deutschlands Eishockey-Stars jetzt ins Olympia-Abenteuer starten.

Von dpa

08.02.2026

Tim Stützle ist begeistert von der Atmosphäre im Olympischen Dorf. (Archivbild)Tobias Brinkmann/dpa

Tim Stützle ist begeistert von der Atmosphäre im Olympischen Dorf. (Archivbild)Tobias Brinkmann/dpa

© Tobias Brinkmann/dpa

Nach den Fahnenträgern Leon Draisaitl, Nino Niederreiter (Schweiz) und David Pastrnak (Tschechien) sind auch die übrigen NHL-Stars im Olympischen Dorf in Mailand eingetroffen. „Die ersten Momente haben sich tatsächlich etwas surreal angefühlt. Es ist beeindruckend, die vielen Athletinnen und Athleten zu sehen, die hier zusammenwohnen und ihre besten Leistungen zeigen wollen“, sagte Deutschlands Eishockey-Nationalstürmer Tim Stützle von den Ottawa Senators.

Der 24-Jährige war am Mittag zusammen mit den meisten anderen NHL-Spielern in Mailand gelandet. Die nordamerikanische Profiliga hatte mit Ausnahme der Fahnenträger, die bereits am Freitag angekommen waren, ihre Spieler in New York in fünf Flugzeugen nach Italien geschickt.  

„Es ist fast schon ein komisches Gefühl, jetzt plötzlich hier in Mailand zu sein. Alles ging schnell und reibungslos mit der Anreise“, sagte Verteidiger Moritz Seider von den Detroit Red Wings.

NHL-Verteidiger Moritz Seider zeigte sich nach der Ankunft in Mailand zufrieden. (Archivbild)Andrea Branca/Just Pictures/dpa

NHL-Verteidiger Moritz Seider zeigte sich nach der Ankunft in Mailand zufrieden. (Archivbild)Andrea Branca/Just Pictures/dpa

© Andrea Branca/Just Pictures/dpa

Neun Profis aus Nordamerika im deutschen Team 

Insgesamt neun Profis aus Nordamerika stehen im deutschen Team, das am Donnerstag gegen Dänemark ins Turnier startet. Die NHL-Profis, die am Sonntag in Mailand ankamen, sollen am Montag erstmals mit dem deutschen Team trainieren. Draisaitl stand bereits am Samstag mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes auf dem Eis. „Wir freuen uns riesig, dass es auch für uns endlich losgeht“, sagte Seider.

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