Wintersport

Intakte Goldchancen für alle deutschen Skeleton-Frauen

Zur Halbzeit der Skeleton-Rennen bei den Frauen liegen drei Deutsche unter den besten Vier. Nur eine Österreicherin war bisher hauchdünn schneller.

Von dpa

13.02.2026

Susanne Kreher (Deutschland) hat im Skeleton noch Goldchancen, so wie alle Deutschen. Michael Kappeler/dpa

Susanne Kreher (Deutschland) hat im Skeleton noch Goldchancen, so wie alle Deutschen. Michael Kappeler/dpa

© Michael Kappeler/dpa

Die deutschen Skeleton-Frauen haben zur Halbzeit der olympischen Rennen allesamt noch intakte Gold-Chancen. Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Samstag liegt das deutsche Trio unter den besten Vier. Olympia-Debütantin Susanne Kreher vom Dresdner SC hat nur vier Hundertstelsekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock, die in Lauf eins zwischenzeitlich Bahnrekord fuhr.

Dritte mit nur 0,13 Sekunden Rückstand Platz eins ist Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland, die 2018 in Pyeongchang überraschend Silber und im vergangenen November auch den Weltcup auf der neuen Bahn in Cortina gewonnen hatte. Nach einigen Fehlern im oberen Teil der Bahn setzte sie mit Bahnrekord im zweiten Lauf ein Zeichen. „Der zweite Lauf war noch nicht perfekt, aber wesentlich besser. Ich kann noch viel besser fahren und bin entspannt für morgen“, sagte Pfeifer in der ARD.

Auch Peking-Olympiasiegerin Neise auf Kurs

Auch Kreher zauberte starke Läufe ins Eis des neu gebauten Cortina Sliding Centres. Die 27-Jährige, die 2023 überraschend Weltmeisterin in St. Moritz wurde, löste erst beim Weltcup-Finale auf ihrer Heimbahn in Altenberg das Olympia-Ticket. Nun kämpft sie mit um Gold. „Es hat super Spaß gemacht, das hat mich ein bisschen beflügelt“, sagte Kreher. 

Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise vom BSC Winterberg liegt hinter Pfeifer auf Rang vier. Die 25-Jährige hat 0,24 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Jacqueline Pfeifer liegt wie die anderen Skeleton-Frauen aus Deutschland gut im Medaillen-Rennen. Michael Kappeler/dpa

Jacqueline Pfeifer liegt wie die anderen Skeleton-Frauen aus Deutschland gut im Medaillen-Rennen. Michael Kappeler/dpa

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