Wintersport

Hennig Dotzler erleichtert: Mit Platz zehn zu Olympia

Lange musste die Olympiasiegerin nach einer Erkrankung kurz vor Saisonbeginn warten, um ihren Olympia-Traum wieder erleben zu dürfen. Nun hat es geklappt. Die deutschen Langläufer enttäuschen dagegen.

Von dpa

29.12.2025

Katharina Hennig Dotzler sicherte sich in Toblach das Olympia-Ticket. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa

Katharina Hennig Dotzler sicherte sich in Toblach das Olympia-Ticket. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

Katharina Hennig Dotzler hat als sechste deutsche Langläuferin das Ticket für die Olympischen Spiele im Februar gelöst. Auf der zweiten Etappe der Tour de Ski, einem 10-Kilometer-Klassiklauf in Toblach, kam die für Oberwiesenthal startende Oberstdorferin auf Rang zehn und machte damit die Qualifikation perfekt. Den Tagessieg holte sich die Norwegerin Astrid Oeyre Slind.

Bei den Männern musste sich Top-Favorit Johannes Klaebo aus Norwegen seinem Teamkollegen Mattis Stenshagen um 8,9 Sekunden geschlagen geben. In der Gesamtwertung baute er seinen Vorsprung dagegen auf 53 Sekunden nach zwei der sechs Etappen aus.

Hennig Dotzler mit Schreckmoment zu Olympia

„Ich bin einfach nur erleichtert, dass es heute geklappt hat. Die vergangenen Wochen waren mental nicht einfach. Jetzt bin ich froh und stolz, dass ich zum dritten Mal zu den Olympischen Winterspielen fahren darf“, sagte Hennig Dotzler. Dabei hatte sie wegen der anziehenden Kälte eine Schrecksekunde zu überstehen. „Während der Abfahrt habe ich gemerkt, dass meine Kontaktlinsen eingefroren sind. Zum Glück sind sie nicht rausgefallen, was mir auch schon passiert ist. Bei minus 8 Dioptrien wäre das das Ende des Rennens gewesen.“

Ein besonderes Erlebnis gab es für Coletta Rydzek, der Sprintzweiten vom Starttag. „Ich bin ohne Erwartungen gestartet, wollte es genießen. Ich bin froh, dass ich meine Form über die 10 Kilometer zeigen konnte“, sagte Rydzek, die als 15. nun Platz drei in der Gesamtwertung hinter Jessica Diggins aus den USA und Slind belegt.

Deutsche Männer enttäuschen auf ganzer Linie

Die deutschen Männer enttäuschten. Florian Notz war als 28. bester DSV-Starter, direkt vor Janosch Brugger. Alle anderen erreichten nicht die Top-30-Ränge.

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