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DR Kongo macht WM-Teilnahme perfekt

Seit der WM 1974 war die Demokratische Republik Kongo nicht mehr bei einer Fußball-WM dabei - in diesem Sommer ist es wieder so weit. Gegen Jamaika muss das Team in eine ungewöhnliche Verlängerung.

Von dpa

01.04.2026

Jubel über den Treffer zur WM-TeilnahmeEduardo Verdugo/AP/dpa

Jubel über den Treffer zur WM-TeilnahmeEduardo Verdugo/AP/dpa

© Eduardo Verdugo/AP/dpa

Die Demokratische Republik Kongo hat sich erstmals seit dem Turnier 1974 in Deutschland wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Das 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung in den Playoffs gegen Jamaika sicherte der Mannschaft aus Afrika das vorletzte Ticket für die WM in Mexiko, Kanada und den USA. In Gruppe K trifft das Land dort auf Portugal, Usbekistan und Kolumbien. 1974 hieß das Land noch Zaire. 

Das letzte Ticket für die WM, die am 11. Juni mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika beginnt, bekommt in der deutschen Nacht entweder Irak oder Bolivien. Die beiden Teams stehen sich ab 5.00 Uhr MESZ im WM-Stadion von Monterrey gegenüber. 

Vor 39.983 Zuschauern im WM-Stadion von Guadalajara traf Axel Tuanzebe in der 100. Minute zum 1:0 für DR Kongo. Der Profi des FC Burnley erlöste die Fans nach zahlreichen vergebenen Gelegenheiten und wegen Abseits in der regulären Spielzeit aberkannten Toren. 

Schiedsrichter verletzt sich und muss ausgewechselt werden

Für eine ungewöhnliche Verzögerung sorgte eine Verletzung von Schiedsrichter Facundo Tello in der zweiten Halbzeit der Verlängerung. Der Argentinier fasste sich an die linke Wade und ging nach einigen Minuten vom Platz. Für die verbleibende Spielzeit stand Dario Herrera in der Verantwortung, der zuvor als vierter Offizieller an der Seitenlinie unterwegs war.

Schiedsrichter Tello verletzte sich in der zweiten Halbzeit der Verlängerung.Eduardo Verdugo/AP/dpa

Schiedsrichter Tello verletzte sich in der zweiten Halbzeit der Verlängerung.Eduardo Verdugo/AP/dpa

© Eduardo Verdugo/AP/dpa

In der ersten Halbzeit hatte DR Kongo die besseren Chancen, konnte aber keine davon nutzen. Auch nach der Pause war die Mannschaft von Trainer Sebastien Desabre schnell wieder in guten Positionen, ohne aber in Führung zu gehen. Jamaika um den Ex-Bundesliga-Profi Leon Bailey war nach dem 1:0 in der vorausgehenden Runde gegen Neukaledonien dieses Mal die Mannschaft mit deutlich weniger Ballbesitz. Bailey hatte in der 67. Minute eine gute Kopfball-Chance, brachte den Versuch aber nicht aufs Tor. DR Kongo vergab nach der Führung zwei Riesengelegenheiten auf das 2:0 und musste deswegen bis zum Abpfiff zittern. Danach war der Jubel auf dem Rasen und den Rängen groß.

Torschütze Tuanzebe (rechts) im Zweikampf mit dem Jamaikaner Palmer.Eduardo Verdugo/AP/dpa

Torschütze Tuanzebe (rechts) im Zweikampf mit dem Jamaikaner Palmer.Eduardo Verdugo/AP/dpa

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