Politik Inland

AfD will Veranstaltungshalle in NRW kaufen

Die AfD plant in NRW den Kauf einer eigenen Halle für Parteiveranstaltungen, weil viele nicht an die AfD vermieten wollen. Einen guten Teil der Millionenkosten will man durch Spenden zusammenbekommen.

Von dpa

27.07.2026

Zuletzt tagte die AfD in NRW in einer Halle in Marl. (Archivfoto)Henning Kaiser/dpa

Zuletzt tagte die AfD in NRW in einer Halle in Marl. (Archivfoto)Henning Kaiser/dpa

© Henning Kaiser/dpa

Die AfD will in Nordrhein-Westfalen für Parteiveranstaltungen eine eigene Halle kaufen. Man habe eine konkrete Möglichkeit, heißt es in einem Schreiben von Parteichef Martin Vincentz und Schatzmeister Christian Blex an alle Mitglieder. Um welche Immobilie es konkret geht, sagte die AfD nicht. 

Die Halle koste 3 Millionen Euro. Eine Million Euro wolle man über Spenden einwerben. Die Finanzierung der Immobilie solle außer über Spenden auch über Eigenkapital und ein Darlehen der Bundespartei laufen, sagte ein Sprecher des NRW-Landesverbands auf dpa-Anfrage.

AfD findet kaum Veranstaltungsorte

Hintergrund der ungewöhnlichen Immobilien-Aktion: Die AfD muss - wie jede Partei - regelmäßige Versammlungen abhalten, um etwa interne Wahlen abzuhalten oder Listen aufzustellen. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltet sich laut dem Landesverband der Partei aber schwierig. Viele Hallenbetreiber wollten die AfD nicht. Ihre letzten Veranstaltungen hielt die Partei in einer Halle in Marl ab.

Wie es aus Parteikreisen hieß, wäre die Investition in eine eigene Halle langfristig finanziell sinnvoll.

Das könnte Sie auch interessieren

Politik Inland

zur Merkliste

Der kleine Reise-Atlas der NRW-Politik und was er uns verrät

Pilze statt Promi-Strand: Das NRW-Kabinett dokumentiert mit seinen Urlaubsplänen eine gewisse Bodenhaftung. Von Vogelkunde in Schweden bis Punkrock an der Ostsee – ein Blick in die Ferien-Akten.

Politik Inland

zur Merkliste

Merz: Gewalt beginnt mit Intoleranz und Ausgrenzung

Trotz des Terroranschlags: Bundeskanzler Merz hält an seinem Besuch in Paderborn fest und setzt beim Libori-Mahl ein Zeichen gegen Angst und für gesellschaftlichen Zusammenhalt.