Politik Inland

4.000 Menschen bei pro-kurdischer Demo in Dortmund

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren in Dortmund gegen Gewalt an Zivilisten. Die Polizei musste mit mehr Kräften eingreifen als geplant.

Von dpa

20.01.2026

Die Abschlusskundgebung einer pro-kurdischen Demo fand vor dem Dortmunder Hauptbahnhof statt. Alex Talash/dpa

Die Abschlusskundgebung einer pro-kurdischen Demo fand vor dem Dortmunder Hauptbahnhof statt. Alex Talash/dpa

© Alex Talash/dpa

Mehrere Tausend Menschen haben am Abend in der Dortmunder Innenstadt an einer pro-kurdischen Demonstration teilgenommen. Die Demo stand nach Polizeiangaben unter dem Motto „Gegen das Töten von Unschuldigen, Zivilisten und Kindern“ und steht vermutlich im Zusammenhang mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien. Bei einer Liveübertragung eines Teilnehmers im Internet waren zahlreiche pro-kurdische Flaggen zu sehen. 

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Angemeldet waren laut Polizei ursprünglich 400 Menschen. In der Spitze seien es dann 4.000 gewesen, so dass weitere Polizeikräfte auch aus umliegenden Polizeibehörden hinzugezogen wurden, sagte ein Polizeisprecher. Nach dpa-Informationen waren mehrere hundert Beamte im Einsatz.

Polizei: Großteil der 4.000 Demonstrierenden war friedlich

Die Demo verlief durch die Innenstadt. „Der Großteil der 4.000 war friedlich“, so ein Polizeisprecher. Am Rande des Demozuges habe es allerdings Auseinandersetzungen gegeben. Wer daran beteiligt war und ob es auch zu Handgreiflichkeiten kam, werde noch ermittelt. Auch Pyrotechnik sei gezündet worden.

Die Abschlusskundgebung fand gegenüber vom Dortmunder Hauptbahnhof statt. Unmittelbar nach dem Ende der Versammlung lagen dem Polizeisprecher keine Informationen über Verletzte oder Festnahmen vor.

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