Panorama

Vier Festnahmen nach Tod von 18 Elefanten in Kenia

Was steckt hinter dem Tod von nunmehr 18 Elefanten in Kenia? Die Ermittlungen laufen seit Wochen. Nun gibt es erste Festnahmen.

Von dpa

24.08.2026

Seit Juni sind im Amboseli-Gebiet 18 Elefanten durch Vergiftungen gestorben. (Archivbild)Andrew Kasuku/AP/dpa

Seit Juni sind im Amboseli-Gebiet 18 Elefanten durch Vergiftungen gestorben. (Archivbild)Andrew Kasuku/AP/dpa

© Andrew Kasuku/AP/dpa

Nach dem Tod von nunmehr 18 Elefanten im Amboseli-Gebiet in Kenia sind nach Angaben der Naturschutzbehörde KWS vier Verdächtige festgenommen worden. Nach einer weiteren Person werde gefahndet, berichtete die Behörde. Zwischen dem 24. Juni und dem 31. Juli waren zunächst 16 Elefanten im Amboseli-Nationalpark und umliegenden Schutzgebieten tot aufgefunden worden, seitdem gab es zwei weitere Fälle. In ersten Berichten hieß es, dass die Elefanten an Cyanidvergiftungen gestorben seien, nachdem sie mit Pestiziden belastete Tomaten von den Feldern von Farmen der Umgebung gefressen hatten.

Am Wochenende wurden bei Durchsuchungen im Zusammenhang mit den Festnahmen Chemikalien und andere Substanzen sichergestellt. Sie stammten vermutlich aus einem Nachbarland, hieß es. Diese Materialien seien nicht gekennzeichnet gewesen und möglicherweise giftig - dies soll nun in Laboruntersuchungen geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Das Amboseli-Gebiet an der Grenze zu Tansania ist bekannt für seine großen Elefantenherden. Für viele Safaritouristen aus aller Welt ist der Anblick einer Elefantenherde - womöglich vor dem Hintergrund des Kilimandscharo, Afrikas höchstem Berg im Nachbarland Tansania - ein Höhepunkt ihrer Reise in das ostafrikanische Land.

Der Amboseli-Nationalpark ist bekannt für seine großen Elefantenherden. (Archivbild)Eva Krafczyk/dpa

Der Amboseli-Nationalpark ist bekannt für seine großen Elefantenherden. (Archivbild)Eva Krafczyk/dpa

© Eva Krafczyk/dpa

Tourismus ist für Kenia eine wichtige Einnahmequelle - und die Hoffnung auf die Sichtung von Elefanten vor dem Hintergrund des Kilimanjaro ein Anziehungspunkt für viele Safari-Touristen. (Archivbild)Eva Krafczyk/dpa

Tourismus ist für Kenia eine wichtige Einnahmequelle - und die Hoffnung auf die Sichtung von Elefanten vor dem Hintergrund des Kilimanjaro ein Anziehungspunkt für viele Safari-Touristen. (Archivbild)Eva Krafczyk/dpa

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