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Seltene Lemuren-Art: Zwei Neuzugänge im Kölner Zoo

Mongozmakis sind nicht nur in freier Wildbahn immer seltener. Damit es mit der Fortpflanzung klappt, setzt der Kölner Zoo jetzt auf männliche Verstärkung.

Von dpa

12.03.2026

In ihrer Heimat Madagaskar sind die Mongozmaki vom Aussterben bedroht. Federico Gambarini/dpa

In ihrer Heimat Madagaskar sind die Mongozmaki vom Aussterben bedroht. Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Um für Nachwuchs zu sorgen, sind im Kölner Zoo vor ein paar Wochen gleich zwei Männchen der seltenen Mongozmakis-Lemuren eingezogen. „Tongay“ und „Aster“ hatten seit 2014 zusammen in Frankreich gelebt und stoßen in Köln zu dem Weibchen „Emena“ dazu. 

Bisher lebte das Weibchen mit „Newton“, einem 29-jährigen Mongozmaki zusammen – ein Alter, in dem die Tiere schon als Opas gelten. „Wir vermuten, dass er nicht mehr kann“, sagte Kuratorin Johanna Rode-White zum ausbleibenden Nachwuchs im Kölner Zoo. 

Mongozmakis in Heimat vom Aussterben bedroht

Mongozmaki sind in ihrer Heimat Madagaskar akut vom Aussterben bedroht. Zudem gebe es einen „Männerüberschuss in der Population“, sagte Rode-White.

Ob die Fortpflanzungspläne Erfolg haben, zeigt sich allerdings erst im nächsten Frühjahr: Das enge Zeitfenster der Paarungszeit im Winter hat das Projekt knapp verpasst. Für die achtjährige „Emena“ wäre es der erste Nachwuchs.

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