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Rekord-Wassertemperatur vor Mallorca: 33,02 Grad

Wenn man sogar beim Schwimmen ins Schwitzen gerät: Das Mittelmeer wird immer heißer. Was das für die Natur und den Herbst bedeutet.

Von dpa

06.08.2026

Das Mittelmeer wird immer wärmer und ein Bad bei Wassertemperaturen um die 30 Grad bringt keine Erfrischung mehr. (Archivbild)Clara Margais/dpa

Das Mittelmeer wird immer wärmer und ein Bad bei Wassertemperaturen um die 30 Grad bringt keine Erfrischung mehr. (Archivbild)Clara Margais/dpa

© Clara Margais/dpa

Das Mittelmeer heizt sich immer mehr auf. An einer Messboje vor Mallorca wurde nun eine neue Rekordtemperatur von 33,02 Grad registriert, teilte der spanische nationale Wetterdienst Aemet mit. Noch vor der offiziellen Bestätigung durch die spanische Hafenbehörde, die die Messboje vor der Insel Sa Dragonera betreibt, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE, das sei der höchste jemals in spanischen Gewässern gemessene Wert. Im westlichen Mittelmeer lägen die derzeitigen Wassertemperaturen vier Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Forschern zufolge ist der menschengemachte Klimawandel der maßgebliche Treiber hinter den hohen Temperaturen.

Die immer höheren Wassertemperaturen gefährden nicht nur empfindliche maritime Ökosysteme, sondern erhöhen auch die Gefahr heftiger Stürme mit sintflutartigen Regenfällen im Herbst. Das extrem aufgeheizte Mittelmeer verdunstet enorme Mengen an Wasser und gibt gigantische thermische Energie an bodennahe Luftschichten ab. Wenn dann im Herbst erste kalte Höhenluft aus dem Norden über diese feuchtwarme Luft zieht, steigt sie explosionsartig auf und kann sich in Starkregen und schweren Stürmen entladen.

Für Urlauber und Einheimische bedeuten die hohen Meerestemperaturen schon jetzt, dass es an den Küsten auch nachts nicht abkühlt, die Luftfeuchtigkeit hoch und ein Bad im Meer alles andere als erfrischend ist.

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