Razzien in Kölner Goldankaufstellen - Geldwäscheverdacht
Rund 120.000 Euro Bargeld und Gold mit fraglicher Herkunft: Was die Ermittler in Kölner Goldankaufstellen alles sicherstellten und wie ein Inhaber mit offenen Forderungen gegen ihn umging.
Razzia in Goldankaufsstellen: Ermittler werden fündig. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa
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Bei Razzien in Kölner Goldankaufsstellen sind die Ermittler in mehreren Geschäften fündig geworden. Der Einsatz richtete sich gegen Geldwäsche, illegale Bargeldtransfers, Schwarzarbeit und Sozialbetrug, wie die Polizei mitteilte. Rund 120.000 Euro Bargeld unklarer Herkunft und Gold seien sichergestellt worden.
Bei der behördenübergreifenden Kontrollaktion stellte die städtische Kämmerei bei einem Inhaber zudem offene Forderungen von rund 90.000 Euro fest. Davon habe er noch vor Ort 30.000 Euro beglichen. Zudem wurden wertvolle Uhren und Feingoldbarren gepfändet. Eine gefälschte Luxusuhr wurde ebenfalls beschlagnahmt.
Die Bezirksregierung Köln wollte gegen drei der kontrollierten Geschäfte Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Pflichten des Geldwäschegesetzes einleiten.