Polizei fasst 21-Jährigen nach Schüssen auf Transporter
Nach der Tat in Bielefeld haben Spezialkräfte einen Mann in dessen Wohnung festgenommen und eine Schusswaffe gefunden. Die Ermittlungen zum Motiv laufen noch.
Ein Einschussloch ist in der Frontscheibe eines Fahrzeugs zu sehen. Ein 21-jähriger Tatverdächtiger sitzt jetzt in Untersuchungshaft. (Archivbild)Christian Müller/dpa
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Rund acht Wochen nach Schüssen auf einen Transporter in Bielefeld hat die Polizei einen 21-Jährigen festgenommen. Laut Mitteilung der Polizei sitzt der Bielefelder wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Der Deutsche wurde am Morgen von Spezialkräften der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Schusswaffe.
Der Festnahme seien verdeckte Ermittlungen der Mordkommission rund das sichergestellte Flucht- und Tatfahrzeug vorausgegangen, teilte die Polizei mit. Warum der zum Tatzeitpunkt 20-Jährige geschossen hatte, ist noch Teil der noch laufenden Ermittlungen, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Mitte Mai 2026 hatten Anwohner an einem Samstagabend Schüsse auf dem Parkplatz eines Supermarktes gemeldet. Zwei Autos, darunter der Transporter, auf den geschossen wurde, waren davongefahren. Kurz darauf hatte ein Mann einen Verletzten mit einer Schusswunde im Kopfbereich in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann war schwer verletzt, Lebensgefahr bestand aber nicht.
Eine erste Fahndung nach den Tätern verlief zunächst ohne Erfolg. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein und ermittelte am nächsten Morgen zwei Tatverdächtige. Beide kamen aber wieder auf freien Fuß.