Panorama

Neun Verletzte nach verbotenem Überholvorgang

Ein 19-Jähriger überholt mit seinem Wagen ein anderes Auto rechts. Beim Einscheren verliert er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es kommt zu einem folgenschweren Unfall.

Von dpa

25.05.2026

Verbotenes Überholmanöver - neun junge Menschen in zwei Autos wurden bei einem Unfall verletzt. (Symbolfoto)Friso Gentsch/dpa

Verbotenes Überholmanöver - neun junge Menschen in zwei Autos wurden bei einem Unfall verletzt. (Symbolfoto)Friso Gentsch/dpa

© Friso Gentsch/dpa

Ein verbotenes Überholmanöver hat auf der A46 bei Hilden einen schweren Unfall ausgelöst, bei dem insgesamt neun Menschen verletzt wurden. Zwei Autoinsassen erlitten schwere Verletzungen, darunter der 19 Jahre alte Verursacher des Unfalls. 

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der 19-Jährige aus Wuppertal mit seinem Wagen im Kreuz Hilden ein anderes Auto auf der Nebenspur rechts überholt. Dann habe er unvermittelt auf die Hauptfahrbahn gewechselt, dabei jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Es fuhr den Angaben zufolge gegen ein Verkehrszeichen und einen Fahrbahnteiler und geriet ins Schleudern. Es sei dann gegen Betonschutzwände und gegen das zuvor überholte Auto geprallt. 

In dem Wagen des Wuppertalers wurden der Fahrer selbst und ein 23-Jähriger schwer verletzt, wie es weiter hieß. Zwei weitere Mitfahrer, 25 und 26 Jahre alt, erlitten demnach leichte Verletzungen. Auch die fünf Insassen des anderen Autos im Alter von 17 und 19 Jahren seien leicht verletzt worden. Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 90.000 Euro. Die Fahrbahn blieb rund drei Stunden gesperrt, der Verkehr wurden daran vorbeigeführt. Der Unfall hatte sich am frühen Montagmorgen ereignet.

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