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NRW erlebt zweitwärmsten Juni seit Messbeginn

Tagelang hat Nordrhein-Westfalen unter extremer Hitze geächzt - vor allem im Rheinland gab es neue Rekorde. Wie heiß der erste Sommermonat wirklich war, zeigt die Juni-Bilanz des DWD.

Von dpa

29.06.2026

Allein entlang des Rheins wurde die 30 Grad Marke an 15 Juni-Tagen geknackt. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

Allein entlang des Rheins wurde die 30 Grad Marke an 15 Juni-Tagen geknackt. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Heiße Nächte, noch heißere Tage: Mit einer Mitteltemperatur von außergewöhnlichen 19,4 Grad sind die Juni-Temperaturen in Nordrhein-Westfalen knapp an einer neuen Höchstmarke vorbeigeschrammt, wie der Deutsche Wetterdienst in seiner vorläufigen Monatsbilanz mitteilte. Der bisherige Junirekord aus dem Jahr 2019 für Nordrhein-Westfalen sei damit nur um 0,1 Grad verfehlt worden.

Vor allem die ungewöhnlich frühe Hitzewelle mit teilweise extremen Temperaturen sorgte für den zweitwärmsten Juni in Nordrhein-Westfalen, die der DWD bislang gemessen hat. Entlang des Rheins registrierten die Meteorologen insgesamt 15 Tage mit Temperaturen von 30 Grad oder mehr, fünf davon lagen sogar über 35 Grad.

Viele Sonnenstunden und zu wenig Regen

Am Wochenende hatte der DWD an zwei Messstellen im Rheinland nach vorläufigen Angaben sogar 40,2 Grad registriert - die bislang höchste an einem Juni-Tag erreichte Temperatur. Außerdem habe es im letzten Monatsdrittel sechs Tropennächte am Stück gegeben, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad zurückgingen.

Regen brachte vor allem die erste Junihälfte. Mit 67 Litern pro Quadratmeter war es allerdings im Schnitt trockener als üblich: Das vieljährige Mittel der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt bei 84 Litern. Die Sonne schien 232 Stunden - weniger als in den meisten anderen Bundesländern.

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