Jugendlicher soll Daten von Online-Kunden ausgespäht haben
Mit gestohlenen Zugangsdaten soll ein 15-Jähriger einen Cyberangriff auf einen Online-Versandhandel gestartet haben. Die Polizei beschlagnahmt Handys, Computer und Datenspeicher.
15-Jähriger in Wuppertal unter Cybercrime-Verdacht. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa
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Ein Wuppertaler Jugendlicher soll sich mit illegal erlangten Kundendaten Zugang zu einem Online-Versandhandel verschafft haben. Am Montagabend erhielt er unangekündigten Besuch von der Polizei, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Dem 15-Jährigen werde das Ausspähen von Daten vorgeworfen. Er habe
sich mittels einer großen Menge illegal beschaffter Kundendaten
Zugang zu einem Online-Versandhandel verschafft.
Die Beamten beschlagnahmten mehrere Mobiltelefone und Computer sowie Speichermedien. Bei dem Einsatz sei niemand verletzt worden. Der 15-Jährige blieb in der Obhut seiner Eltern. Die Ermittlungen dauern an.
Die Ermittler werfen dem Jugendlichen sogenanntes Credential-Stuffing vor. Das ist eine Cyberangriffsmethode, bei der Kriminelle gestohlene Zugangsdaten verwenden, um sich Zugriff auf viele verschiedene Online-Konten zu verschaffen.