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Illegales Glücksspiel: Polizei hebt „Zockerhöhle“ aus

Mitten in der Nacht wird die Polizei um Hilfe gerufen – in einem Kulturverein gebe es eine Messerstecherei. Das aber ist Fehlalarm. Trotzdem werden die Einsatzkräfte fündig.

Von dpa

15.02.2026

Wegen einer angeblichen Messerstecherei rückte die Polizei aus - doch vor Ort fand sie etwas ganz anderes. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

Wegen einer angeblichen Messerstecherei rückte die Polizei aus - doch vor Ort fand sie etwas ganz anderes. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa

© Marijan Murat/dpa

Die Polizei hat in Hilden eine illegale Glücksspielrunde in einem Kulturverein ausgehoben. Am frühen Samstagmorgen habe man einen anonymen Hinweis auf eine Messerstecherei in den Vereinsräumen erhalten, teilte die Polizei mit. Beamten eilten zu der Adresse, wo sie allerdings keinerlei Hinweise auf eine Gewalttat fanden. Stattdessen fiel ihnen auf, dass es eine „Zockerhöhle“ war, wie die Polizei es formulierte. 

Einige der mehr als 20 Menschen vor Ort wollten schnell weglaufen, als die Polizei eintraf – sie wurden aber aufgehalten. Die gut 20 Menschen waren zwischen 26 und 61 Jahre alt. Die Polizei nahm die Personalien auf und leitete Verfahren wegen des Verdachts auf Teilnahme an illegalem Glücksspiel ein. Sie stellte insgesamt knapp 30.000 Euro Bargeld sicher.

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