Familien brauchen etwas Geduld beim Start in den Osterurlaub
Einige Verzögerungen, aber kein Mega-Stau: Zum Start in den Osterurlaub rollt der Verkehr in NRW etwas langsamer als sonst. Auch die Flughäfen sind vorbereitet.
Stau vor allem an Baustellen: Zu Ferienbeginn ist es voller als sonst auf den Autobahnen.Rolf Vennenbernd/dpa
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Mit einigen Staus, aber ohne Chaos ist der Osterreiseverkehr in Nordrhein-Westfalen gestartet. Viele Familien sind am Freitag gleich nach der letzten Schulstunde in ihren Urlaub aufgebrochen. Auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen kam es laut ADAC zu rund 290 Kilometern Stau. Das sei etwas mehr als an einem normalen Freitag, sagte ein Sprecher.
Es gebe landesweit viele kleinere Staus, in denen man 10 bis 20 Minuten stehe. Größere Behinderungen gab es etwa auf der A1 rund um das Westhofener Kreuz und das Kamener Kreuz sowie auf der A3 rund um Duisburg und Oberhausen. „Wer sich etwas Zeit lässt und erst in den Abendstunden aufbricht, sollte deutlich besser durchkommen“, sagte der ADAC-Sprecher.
Am Samstag werde es erfahrungsgemäß vor allem zwischen 11.00 und 14.00 Uhr noch einmal starken Reiseverkehr geben. Der nächste Hauptreisetag sei dann direkt vor Ostern am Gründonnerstag.
Viele Familien nutzen die Osterferien für einen Urlaub an Nord- und Ostseeküsten. Auch in Richtung der Wintersportgebiete in den Alpen könnte es noch einmal voll werden auf den Straßen.
Flughäfen sind auf großen Andrang vorbereitet
Auch an den großen Flughäfen in NRW gab es am Freitag noch keine langen Wartezeiten am Check-in. Die großen Airports erwarten an den Hauptreisetagen gut ein Drittel mehr Fluggäste als sonst. Auch wenn alle Abläufe etwa beim Check-in oder an den Sicherheitskontrollen angepasst würden, sollten Reisende genügend Zeit einplanen und rechtzeitig zum Airport kommen, appelliert etwa der größte nordrhein-westfälische Flughafen in Düsseldorf.
An den Flughäfen wie hier in Düsseldorf sollten Reisende beim Check-in etwas mehr Zeit einplanen. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa
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Großbaustelle bei der Bahn
Die größte Baustelle bei der Bahn gibt es im Moment zwischen Köln, Wuppertal und Hagen. Wegen der Generalsanierung ist der Abschnitt für alle Fern- und Regionalzüge gesperrt. Züge von Köln nach Hamburg oder Berlin werden auf Umwege geschickt, große Städte wie Solingen oder Wuppertal sind nur mit Ersatzbussen zu erreichen.
Außerdem baut die Bahn in den kommenden Wochen auf den Strecken Richtung Hannover sowie auf der linken Rhein-Seite in Richtung Mainz und Koblenz - das hat auch Auswirkungen auf Verbindungen aus NRW. Reisende sollten in der digitalen Fahrplan-Auskunft schauen, wie ihr Zug fährt, rät die Bahn.