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Endlich Ferien! Zehn Tipps für Reise, Ferienjob und Schule

Ob Reiseplanung, günstige Bahntickets oder Ferienjobs: Mit diesen Tipps von A bis Z starten Familien entspannt in die Ferien und behalten auch bei Zeugnisfragen einen kühlen Kopf.

Von dpa

17.07.2026

Zahlreiche Autos fahren auf der Autobahn. (Symbolbild)Thomas Banneyer/dpa

Zahlreiche Autos fahren auf der Autobahn. (Symbolbild)Thomas Banneyer/dpa

© Thomas Banneyer/dpa

Für 2,5 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen beginnt mit den Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Auf Autobahnen, bei der Bahn und an Flughäfen wird es voll. Wie kann man den Stress hinter sich lassen?

AUTO 

1. Wann komme ich am besten durch? 

Urlauber sollten nach Möglichkeit den Montag oder Dienstag als Anreisetag wählen, rät der ADAC. Und auch dann außerhalb der Stoßzeiten losfahren. Wer frühmorgens oder am Abend starte, umgehe dann auch die Mittagshitze.

2. Wie kann ich beim Tanken sparen? 

Der ADAC empfiehlt das Volltanken vor der Abreise mittags um kurz vor 12 Uhr. Dann seien die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Wer nachtanken muss, sollte die Autobahn verlassen und eine nahe Straßentankstelle anpeilen.

3. Bei Stau abfahren?

Die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt laut ADAC nur selten einen Vorteil. Ausweichstrecken seien schnell verstopft. Erst bei mehr als zehn Kilometern Stau oder Vollsperrung mache das Abfahren Sinn. 

Fernverkehr am Kölner Hauptbahnhof. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa

Fernverkehr am Kölner Hauptbahnhof. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa

© Roberto Pfeil/dpa

BAHN

4. Gibt es noch günstige Tickets?

Die Deutsche Bahn verweist auf ihre Angebote wie das DB-Familienticket, die kostenlose Jugend BahnCard oder Sparpreise. Reisende sollten einen Sitzplatz reservieren. Die Verbindungsauskunft zeige mögliche Änderungen an.

5. Ist der Zug voll?

Fahrgästen, die mit einem Ticket ohne Zugbindung reisen, empfiehlt die Deutsche Bahn die Auslastungsanzeige auf bahn.de und in der App DB Navigator zu nutzen. Da könnten weniger nachgefragte Züge gesucht werden. 

6. Was empfehlen die Nahverkehrsverbünde innerhalb von NRW?

Wer nur gelegentlich Bus und Bahn fährt, dem empfehlen die Verbünde im Nah- und Regionalverkehr von NRW das digitale Eezy-Ticket. Reisende müssten sich nicht mehr um den besten Tarif kümmern, weil die App das automatisch mache.

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg verweist auf das Ferienticket NRW: Kinder und Jugendliche von sechs bis einschließlich 20 Jahren seien in den Sommerferien für 77,50 Euro flexibel mit Bus, Bahn und Zug in ganz NRW mobil unterwegs.

 7. Welche großen Baustellen gibt es?

Die Deutsche Bahn verweist auf die Generalsanierung der Strecke Troisdorf - Wiesbaden. Außerdem wird die Ruhr-Sieg-Strecke Hagen - Siegen saniert. Auch wird an Bahnhöfen der S-Bahn-Strecke Hagen - Düsseldorf gearbeitet.

FERIENJOB 

8. Ab wann darf der Nachwuchs arbeiten?

Schüler ab 13 Jahren dürfen mit Zustimmung der Eltern leichten, kindgerechten Tätigkeiten nachgehen, etwa Zeitungen austragen, Babysitten, im Garten helfen oder Nachhilfe geben. Erlaubt sind dabei maximal zwei Stunden täglich.

Ab 15 Jahren dürfen schulpflichtige Jugendliche einen klassischen Ferienjob übernehmen, wie das NRW-Arbeitsministerium weiter erklärt. Zwischen 15 und 18 Jahren ist Arbeiten demnach an bis zu vier Wochen im Jahr erlaubt. 

Die Arbeitszeit darf acht Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Fließband- und Akkordarbeit ist ausgeschlossen. „Während des Ferienjobs sind Jugendliche über den Arbeitgeber unfallversichert.“ 

Reisende stehen mit Koffern im Abflugbereich. (Symbolbild)Christoph Reichwein/dpa

Reisende stehen mit Koffern im Abflugbereich. (Symbolbild)Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

FLUG

9. Wie komme ich zügig in den Flieger?

Die großen Flughäfen weisen auf verschiedene Reservierungsmöglichkeiten hin. So etwa auf einen Zeitslot für die Sicherheitskontrolle. Auch Parkplätze können an einigen Flughäfen reserviert werden. Online einchecken wird empfohlen. 

ZEUGNIS

10. Wer hilft bei Problemen?

Grundsätzlich sind die Schulen bei Fragen zum Zeugnis zunächst die ersten Ansprechpartner. Nach den Erfahrungen von Elternvertretern sind Sekretariat und Schulleitung üblicherweise in der ersten Ferienwoche noch zu erreichen.

Die Mitarbeiter der Zeugnistelefone der Bezirksregierungen beraten bei rechtlichen Fragen. Einige Städte bieten darüber hinaus psychologische Telefonberatungen für Anrufende mit Ängsten oder emotionalen Problemen an.

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