Einsturzgefahr: Häuser evakuiert und Kreuzung gesperrt
Am frühen Vormittag eilen in Wuppertal Feuerwehr und Polizei zu einem Einsatzort. Im Keller eines Wohnhauses geben Wände nach. Das hat auch Folgen für den Straßenverkehr.
Einsatzkräfte arbeiten auf einer Straße. In Wuppertal hat die Feuerwehr wegen Einsturzgefahr eine vielbefahrene Kreuzung gesperrt und zwei Wohnhäuser evakuiert.Matthi Rosenkranz/dpa
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In Wuppertal haben Einsatzkräfte eine Kreuzung für voraussichtlich mehrere Tage gesperrt und zwei Wohnhäuser evakuiert. In einem der beiden Häuser hätten zwei Wände im Keller nachgegeben, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Nach ersten Erkenntnissen sei die Bodenplatte unterspült und das Haus müsse aktuell als akut einsturzgefährdet eingestuft werden. Möglicherweise sei auch die Straße unterspült. Verletzt wurde niemand.
In dem Haus hätten sich zwei der vier dort gemeldeten Personen befunden. Die Familie sei nach der Evakuierung zu Verwandten ausgewichen, sagte der Sprecher. Wenn sie dort nicht bleibe, werde sich die Stadt um eine Unterkunft bemühen. Im ebenfalls evakuierten Nachbarhaus habe sich eine Person aufgehalten, die sich selbst um ein Quartier kümmern wolle. Bei beiden Häusern bestehe bis auf weiteres Zugangsverbot. Sie dürften nicht betreten werden.
Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle nach eigenen Angaben an Behörden der Stadt und das THW. Mitarbeiter der Stadtwerke waren den Angaben zufolge auf der Straße im Einsatz, um Wasser, Strom und Gas abzutrennen.