Panorama

Großbrand in Industriegebiet – Löscharbeiten schwierig

Rauch über Grevenbroich: Die Feuerwehr warnt zunächst Anwohner und ist mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Die Löscharbeiten ziehen sich hin. Was zum Brand auf dem Schrotthof bekannt ist.

Von dpa

23.04.2026

Großalarm in Grevenbroich. (Handout)-/Feuerwehr Grevenbroich/dpa

Großalarm in Grevenbroich. (Handout)-/Feuerwehr Grevenbroich/dpa

© -/Feuerwehr Grevenbroich/dpa

Langwieriger und komplizierter Einsatz: Ein Brand auf dem Gelände eines Autoteilehandels mit Schrotthof hat eine große Rauchsäule über Grevenbroich aufsteigen lassen und einen Großalarm ausgelöst. Zunächst wurden Bewohner des Stadtgebiets Grevenbroich sowie von Teilen der Nachbarkommunen Jüchen und Rommerskirchen vor Rauchgasen gewarnt, wie die Feuerwehr mitteilte. 

Messungen hätten aber keine gesundheitsgefährdenden Konzentrationen von Schadstoffen in der Luft ergeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Diese war in dem Industriegebiet mit allen verfügbaren Kräften vor Ort. 

Ein Beschäftigter leicht verletzt 

Ein Beschäftigter des Betriebes wurde den Angaben zufolge durch Rauchgase leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus. In der brennenden Werkstatthalle, in der unter anderem Kunststoffe gelagert waren, explodierten dem Sprecher zufolge einige Druckgasflaschen. Weitere konnten gesichert und gekühlt werden. 

Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude des Betriebes oder auf Nachbargrundstücke konnte vermieden werden. Der Brand sei unter Kontrolle, sagte der Sprecher. Die Löscharbeiten würden voraussichtlich aber noch bis in den frühen Morgen dauern. Es gebe Schwierigkeiten, an den Brandherd in der Werkstatthalle zu gelangen, sie sei einsturzgefährdet. 

Vor Ort waren rund 150 Einsatzkräfte. Die Halle ist nicht mehr zu retten, wie der Sprecher sagte. Zur Höhe des Sachschadens wurden noch keine Angaben gemacht.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Mann flieht bei Ausgang aus Kölner Forensik

Ein gehörloser 44-Jähriger flieht mitten in Köln aus dem Maßregelvollzug. Warum Verständigung jetzt besonders schwierig ist – und was die Polizei rät.

Panorama

zur Merkliste

Vogelschlag: Startabbruch am Kölner Flughafen

Nach einem Vogelschlag musste ein Airbus A320 am Flughafen Köln/Bonn den Start abbrechen. Die 79 Passagiere reisten später weiter – Gefahr bestand laut Airline nicht.