A 57 in Richtung Niederlande nach Unfällen voll gesperrt
Nach zwei Unfällen auf der A 57 ist ein Mensch lebensgefährlich verletzt, kilometerlange Staus sind die Folge. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, ist noch offen.
Die A 57 ist nach Unfällen voll gesperrt. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa
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Nach zwei Verkehrsunfällen ist die Autobahn 57 in Richtung Niederlande auf unbestimmte Zeit voll gesperrt. Ein Mensch sei lebensgefährlich, einer leicht verletzt worden, teilte die Autobahnpolizei mit.
Lastwagen hätten zwischen Meerbusch und Krefeld eine Betonschutzwand an einer Brücke so schwer beschädigt, dass Experten entscheiden müssten, ob die Autobahn wieder freigegeben werden könne, teilte die Feuerwehr Meerbusch mit. Es kam zu kilometerlangen Staus.
Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Lastwagen gebremst, der nachfolgende Fahrer war beim Ausweichversuch gegen die Betonwand gefahren. In der Folge war auch die Straßendecke beschädigt worden.
Brücke selbst unbeschädigt
Ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte auf Anfrage, die Brücke selbst sei unbeschädigt geblieben. Dies habe eine Begutachtung ergeben. Die Autobahn könne daher einspurig mit Tempo 60 wieder freigegeben werden. Wann dies der Falle ist, sei aber noch unklar. Zunächst müssten die umfangreichen Aufräumarbeiten beendet werden.
Die Mittelschutzwand sei über mehrere Meter aus der Verankerung gerissen. Auch eine Fahrerkabine sei bei der Kollision dreier Lkw abgerissen worden. Weiter südlich bei Neuss kam es in gleicher Fahrtrichtung zu einem zweiten Unfall, an dem zwei Lkw beteiligt waren. Dabei wurde ein Mensch lebensgefährlich verletzt.
Chaos nach Unfall auf der A57. -/Feuerwehr Meerbusch/dpa
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