Kreis Borken

Geschwindigkeitskontrollen: Zwölf Prozent waren zu schnell unterwegs

Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund zwölf Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.

Von Borkener Zeitung

24.07.2026

Symbolbild.

Symbolbild.

© Sebastian Kahnert/dpa

KREIS BORKEN. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund zwölf Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 5.411 Fahrzeuge an 19 Messstellen im Kreisgebiet überprüft.

In 77 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 447 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Zwei Fahrer erhalten ein Fahrverbot.

Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:

Mit 85 km/h war ein Fahrer über die Hamalandstraße in Bocholt-Hemden gerast. Hier gilt Tempo 50.

Auf der Straße Hauskamp in Gronau gilt Tempo 30. Erwischt das die Polizei einen Fahrer mit 54 km/h.

Außerorts in Gescher hat die Polizei bei einem Fahrer 110 km/h gemessen. Hier galt Tempo 70.

Und in Bocholt-Suderwick war ein Fahrer bei erlaubten 50 km/h mit 77 km/h auf der Dinxperloer Straße unterwegs.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen laut Kreispolizeibehörde nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.

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