Woidke favorisiert Rehlinger und Schwesig für SPD-Vorsitz
Die SPD befindet sich seit langem in schwierigem Fahrwasser. Brandenburgs Ministerpräsident hält zwei Amtskolleginnen für geeignet, den Chef-Posten der Partei zu übernehmen.
Dietmar Woidke (SPD) stellte sich am Dienstag den Fragen der Bürger. Frank Hammerschmidt/dpa
© Frank Hammerschmidt/dpa
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke kann sich für den SPD-Bundesvorsitz sowohl die saarländische Ministerpräsidentin, Anke Rehlinger, als auch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, vorstellen. Es gebe „zwei Frauen, die ich mir da vorstellen kann“, sagte Woidke bei einem Bürgerdialog in Cottbus. „Das Eine ist Anke Rehlinger aus dem Saarland und das Zweite ist eindeutig Manuela Schwesig.“
Nach dem Rücktritt von Co-Parteichefin Bärbel Bas will die SPD im Winter ihre gesamte Parteispitze neu wählen. Der aktuelle Vorsitzende Lars Klingbeil, der auch Bundesfinanzminister und Vizekanzler ist, hat noch nicht gesagt, ob er wieder antritt oder nicht. Es gehe darum, die beste Aufstellung für die Partei zu finden, betonte er stattdessen.