Wetterdienst: Trockenster Juli in Hessen
Nur 14 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, dafür mehr als 280 Sonnenstunden: Der zweite Sommermonat in Hessen war warm und trocken.
Der Juli war besonders trocken. Stefan Rampfel/dpa
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Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der aktuelle Monat der trockenste Juli in Hessen seit Beginn der Messhistorie. „In der Landesmitte nahm die Trockenheit im vergangenen Juli historische Ausmaße an“, teilte der DWD in Offenbach mit. Es habe nach letzten Prognosen nur etwa 14 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gegeben.
In der Referenzperiode von 1961 bis 1990 lag dieser Wert bei 16,6 Liter pro Quadratmeter. „Im Länderranking lag man mit diesem Wert auf dem ersten Platz der trockensten Regionen“, hieß es.
Zudem sei es mit einer Mitteltemperatur von 20,2 Grad vergleichsweise warm gewesen - typisch sind laut Wetterdienst in der Referenzperiode 16,9 Grad. Die Sonne schien etwa 283 Stunden und damit ebenfalls ungewöhnlich lange. Der langjährige Mittelwert von 204 Stunden sei um nahezu 40 Prozent überboten worden.