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Weltkriegsgranate bei Lorch kontrolliert gesprengt

Bei Lorch ist eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt worden. Der Kampfmittelräumdienst musste nach einem ersten Versuch erneut ansetzen.

Von dpa

04.10.2026

Der Kampfmittelräumdienst hat die Weltkriegsgranate bei Lorch gesprengt. (Symbolbild)Swen Pförtner/dpa

Der Kampfmittelräumdienst hat die Weltkriegsgranate bei Lorch gesprengt. (Symbolbild)Swen Pförtner/dpa

© Swen Pförtner/dpa

Bei Lorch am Rhein (Rheingau-Taunus-Kreis) ist eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg am Vormittag kontrolliert gesprengt worden. Der Kampfmittelräumdienst habe dafür zweimal ansetzen müssen, nachdem der erste Versuch die Granate mit einem Kaliber von 8,8 Zentimetern nicht vollständig zerstört habe, erklärte ein Sprecher der Wasserschutzpolizeistation Rüdesheim. 

Für die beiden Einsätze sei die Bundesstraße 42 jeweils kurzzeitig gesperrt worden. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein sei vorübergehend angehalten worden. 

Ein Passant hatte den verdächtigen Gegenstand demnach bereits am Samstagnachmittag am Rheinufer entdeckt. Das Niedrigwasser des Flusses hatte die Granate freigelegt. Weil es für eine Sprengung schon zu dunkel gewesen sei, sei der Einsatz auf Sonntag verschoben worden, erklärte der Sprecher. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden übernahm nach Angaben des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz die Sicherung der Fundstelle über Nacht. 

Am Sonntag wurde die Granate demnach dann durch den Kampfmittelräumdienst auf das Lorcher Werth, eine Rheininsel auf Höhe von Lorch, gebracht, um mögliche Gefahren bei der Sprengung zu minimieren. Eine Evakuierung von Anwohnern sei nicht nötig gewesen, hieß es. 

Bei dem Einsatz kam es den Angaben zufolge zu keinen Personen- oder Sachschäden. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk zu dem Thema berichtet.