Was beim Baden an heißen Tagen wichtig ist
Hitze, Alkohol und Schwimmen - laut DLRG eine riskante Mischung. Die Wasserrettung warnt vor Leichtsinn am Wasser. Welche Gefahren die DLRG noch sieht.
Die DLRG warnt vor unterschätzten Risiken beim Sommerspaß. (Symbolbild)picture alliance / dpa
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Wasserretter müssen immer wieder wegen typischer Gefahren beim Baden an heißen Sommertagen Hilfe leisten. Besonders tückisch kann die Kombination aus Hitze, Alkohol und Schwimmen sein.
Im vergangenen Jahr - einem durchwachsenen Sommer - hatte es nach Angaben der DLRG 25 tödliche Badeunfälle in Brandenburg gegeben. Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) warnt vor Leichtsinn und Überschätzung am Wasser.
Alkohol beim Badeausflug kann gefährlich werden
„Man fährt entspannt mit dem Hausboot, trinkt ordentlich und geht dann schwimmen - das sollte man nicht unterschätzen“, sagte der Sprecher der DLRG-Gruppe in Potsdam, Jeremias Siehr. „Das ist keine gute Kombination.“
DLRG: Kinder nicht alleine im Wasser lassen
Auch die fehlende Aufsicht von Kindern im Wasser führe mitunter zu Problemen. „Die Eltern sollten nicht 30 Meter weiter auf der Strandmatte liegen“, meinte Siehr. Zudem könne man Kindern erst ab dem Schwimmabzeichen Bronze - nicht schon beim Seepferdchen - „etwas mehr zutrauen“. Für das Bonze-Abzeichen müssten Kinder unter anderem 15 Minuten schwimmen können, erklärte Siehr.
Erst Abkühlen statt kopfüber ins Wasser
Grundsätzlich ist es laut DLRG wichtig, sich bei großer Hitze vor dem Schwimmen erst abzukühlen und nicht abrupt in Wasser zu springen. Der große Temperaturunterschied - heiße Luft und kühles Wasser - könne zu Gesundheitsproblemen führen, so Siehr. Er rät, erstmal knietief in den See zu gehen und sich Wasser über Bauch und Kopf laufen zu lassen.
Besondere Vorsicht ist bei Gewittern angebracht. Es gilt, rechtzeitig aus dem Wasser zu gehen - nicht erst, wenn es donnert, sondern schon dann, wenn dunkle Wolken aufziehen, wie der DLRG-Sprecher sagte.