Thüringer gestalten mit: Themen für Bürgerrat gesucht
Im neuen Bürgerrat-Format entscheiden ausgeloste Teilnehmer, welche Themen und Fachleute im Fokus stehen. Die Auftaktsitzungen starten Ende April in vier Regionen.
Der von der Landesregierung initiierte Bürgerrat soll den direkten Austausch zwischen Bevölkerung, Politik und Fachwelt stärken. (Symbolbild)Martin Schutt/dpa
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Die Arbeit des Thüringer Bürgerrats „Frieden und Diplomatie“ geht in die nächste Phase: Seit wenigen Tagen ist die Online-Plattform zur inhaltlichen Vorbereitung freigeschaltet. Bürger könnten dort ihre Themen, Fragen und Perspektiven einbringen, teilte die Staatskanzlei mit. Die Online-Beteiligung laufe noch bis zum 12. April.
Der Bürgerrat ist ein von der Brombeer-Landesregierung initiiertes neues Format der Bürgerbeteiligung und soll den direkten Austausch zwischen Bevölkerung, Politik und Fachwelt stärken.
„Mit der Online-Beteiligung öffnen wir den Bürgerrat bewusst für alle. Jede Stimme zählt – gerade auch die, die sonst selten gehört wird“, betonte David Möller, Staatssekretär für Sport und Ehrenamt. So entstehe ein realistisches Bild davon, was die Menschen in Thüringen beim Thema Frieden und Diplomatie wirklich bewege.
Zunächst hatten rund 40 Bürgermeister und Landräte Vorschläge eingebracht. Zudem wurden rund 40 Experten aus Friedens- und Konfliktforschung, Kirchen, Wirtschaft, Bildung, Polizei und Zivilgesellschaft einbezogen. Ende April beginnen die Auftaktsitzungen der vier regionalen Bürgerräte mit 200 zufällig ausgelosten Teilnehmern. Sie entscheiden selbst, welche Themen vertieft und welche Fachleute eingeladen werden.