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Streit eskaliert nach rassistischer Beleidigung

Drei Frauen begegnen sich auf der Straße. Nach einer Beleidigung kommt es zu Handgreiflichkeiten. Am Ende sind alle Beteiligte verletzt.

Von dpa

18.04.2026

In Berlin-Pankow ist ein Streit nach einer rassistischen Beleidigung eskaliert. (Symbolbild)Jens Kalaene/dpa

In Berlin-Pankow ist ein Streit nach einer rassistischen Beleidigung eskaliert. (Symbolbild)Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Nach einer rassistischen Beleidigung ist in Prenzlauer Berg ein Streit eskaliert. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen mehrere Beteiligte wegen wechselseitiger Verletzungen. Eine der beteiligten drei Frauen soll einen 67 Jahre alten Mann mit dem Auto angefahren haben, als er sich ihr in den Weg stellte. Der Mann soll einer Frau chinesischer Herkunft am Freitag beigestanden haben, nachdem diese rassistisch beleidigt und angegriffen worden war, wie es hieß.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zunächst auf der Straße im Vorbeigehen zum Streit zwischen der späteren Angreiferin (49), die in Begleitung einer Freundin (41) war, und der gleichaltrigen Frau. Die Situation eskalierte und der Mann kam der Frau chinesischer Herkunft zu Hilfe. Er soll die Angreiferin und deren Freundin zu Boden gebracht haben. Die ursprünglich Angegriffene soll die am Boden liegende 49-Jährige getreten haben. 

Diese versuchte daraufhin mit ihrer Freundin im Auto zu fliehen. Das versuchte der 67-Jährige zu verhindern und wurde angefahren. Alle vier Beteiligten erlitten laut Polizei Hautabschürfungen, verzichteten aber auf eine ärztliche Behandlung. 

Die Polizei ermittelt gegen die 49-Jährige und ihren Begleiter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Gegen die andere 49-Jährige wird wegen Beleidigung auf rassistischer Grundlage sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz wurde eingeschaltet.

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