Serie von Raubüberfällen in Chemnitz
Drei brutale Überfälle in nur anderthalb Stunden: Die Polizei tappt noch im Dunkeln, wer für die Taten verantwortlich ist. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.
Bei einer Serie von Raubüberfällen haben Unbekannte in Chemnitz 920 Euro erbeutet. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa
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Bei einer Serie von Raubüberfällen im Nordosten von Chemnitz haben bislang unbekannte Täter 920 Euro erbeutet. Wie die Chemnitzer Polizeipolizeidirektion mittelte, ereigneten sich die beiden ersten Überfälle im Stadtteil Sonnenberg in der Nacht zum Sonntag kurz hintereinander gegen 1.15 Uhr.
Mann zu Boden gerungen und ins Gesicht getreten
Im Bereich der Fürstenstraße/Zietenstraße wurde ein Mann von einem anderen zunächst um eine Zigarette gebeten. „Als er sagte, dass er keine habe, durchsuchte ihn der unbekannte Täter nach Wertgegenständen“, hieß es im Polizeibericht. Das Opfer sei dann zunächst durch den Haupttäter ins Gesicht geschlagen worden, bevor weitere Personen hinzukamen und ihn zu Boden rangen. Dem Mann sei dann noch einmal ins Gesicht getreten worden. Er kam mit leichten Verletzungen davon.
Frau wird von drei Tätern die Handtasche entrissen
Etwa zur selben Zeit lief eine Frau nahe der Fürstenstraße auf dem Gehweg, als von hinten drei unbekannte männliche Personen angerannt kamen. Einer der Männer entriss der Frau im Vorbeilaufen die Handtasche, bevor diese reagieren konnte, wie die Polizei mitteilte. Die drei dunkel gekleideten Männer seien geflüchtet, die Frau unverletzt geblieben.
Mann erhält Schlag auf den Hinterkopf und verliert das Bewusstsein
Etwa eineinhalb Stunden später befand sich Mann im Stadtteil Gablenz auf dem Heimweg, als er plötzlich attackiert wurde und einen Schlag auf dem Hinterkopf erhielt. Er sei kurzzeitig bewusstlos gewesen und zu Boden gegangen, hieß es. Als er wieder zu sich kam, habe er drei Täter mit seiner Weste, seinen Schuhen und seiner Bauchtasche fliehen sehen. Der Mann wurde leicht verletzt.
Laut Polizei konnte trotz intensiver Fahndung im Umfeld der Tatorte bislang keiner der Täter festgestellt werden. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.