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Schreckschuss aus nächster Nähe ins Gesicht – Mann in Haft

Wie Ermittler den mutmaßlichen Schützen auf Sizilien fanden und warum ihm nun in Deutschland ein Prozess bevorsteht.

Von dpa

18.09.2026

Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Ein Mann soll in Aalen (Ostalbkreis) einem Kontrahenten mit einer Schreckschusswaffe aus unmittelbarer Nähe ins Gesicht geschossen haben. Der 25-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Verdächtige hatte sich kurz nach der Tat ins Ausland abgesetzt und wurde im August in Italien festgenommen. Nun wurde er nach Deutschland überstellt und muss sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags verantworten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Der heute 20-Jährige soll Ende Mai vor einer Gaststätte in einen Streit mit seinem Opfer geraten sein. Nach kurzer Zeit zückte er eine Schreckschusswaffe und schoss dem Opfer ins Gesicht. Der 25-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik.

Der Verdächtige hatte sich bereits ins Ausland abgesetzt, bevor die Ermittler ihn identifizieren konnten. Nach ihm wurde mittels Europäischem Haftbefehl gefahndet. Italienische Polizisten nahmen ihn im August in einer Unterkunft auf Sizilien fest. Nach seiner Überstellung nach Deutschland Mitte September wurde er am Vormittag einem Richter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der junge Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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