Sachsen profitiert von Sponsoring: 3,5 Millionen Euro
Mehr als zwei Drittel der Sponsorengelder für Sachsen fließen in den Kulturbereich. Der neue Bericht zeigt, wie viel Geld, Sach- und Dienstleistungen Behörden erhalten haben.
Das sächsische Finanzministerium führt Buch über die Sponsoringleistungen, die der Freistaat von Dritten erhält (Archivbild). Robert Michael/dpa
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Sachsen hat in den beiden vergangenen Jahren Sponsoring im Umfang von rund 3,5 Millionen Euro bekommen. Das geht aus dem 10. Sponsoringbericht hervor, den das Finanzministerium veröffentlichte. Der Bericht zeigt, welche Geld-, Sach- und Dienstleistungen Behörden und Einrichtungen des Freistaates von Dritten erhalten haben. Er erscheint alle zwei Jahre und soll für Transparenz im Umgang mit Sponsoring sorgen.
Gut zwei Drittel der Sponsoringleistungen für die Kultur
Rund 2,4 Millionen Euro und damit etwa 69 Prozent aller Sponsoringleistungen entfielen auf den Kulturbereich. Im Vergleich zum vorherigen Berichtszeitraum ist die Gesamtsumme gestiegen. In den Jahren 2022 und 2023 lag die Summe bei rund drei Millionen Euro. Den größten Anteil machten Geldleistungen aus. Sie standen für 95,3 Prozent der gesamten Unterstützung. Sach- und Dienstleistungen hatten einen Anteil von 4,7 Prozent.
„Sponsoring ist die freiwillige Unterstützung von Behörden und staatlichen Einrichtungen durch Dritte. Die Sponsoren verfolgen dabei wirtschaftliche Interessen und erhalten im Gegenzug die Möglichkeit, sich öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, etwa durch die Nennung ihres Namens, ihrer Firma oder Marke“, hieß es. Typische Gegenleistungen sind die Nennung des Sponsors oder die Abbildung seines Logos auf Plakaten, Programmheften, Druckerzeugnissen oder Werbematerialien der gesponserten Einrichtung.