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Rund 100 Straftäter ins Ausland ausgeliefert

Mehr als 100 Straftäter wurden seit Anfang vorigen Jahres aus Sachsen ins Ausland überstellt. Welche Delikte dahinterstehen und wie das Verfahren abläuft.

Von dpa

23.07.2026

Seit Anfang vorigen Jahres sind 102 international gesuchte oder verurteilte Straftäter aus Sachsen ins Ausland ausgeliefert worden. (Symbolbild)Katharina Kausche/dpa

Seit Anfang vorigen Jahres sind 102 international gesuchte oder verurteilte Straftäter aus Sachsen ins Ausland ausgeliefert worden. (Symbolbild)Katharina Kausche/dpa

© Katharina Kausche/dpa

Seit Anfang vorigen Jahres sind 102 international gesuchte oder verurteilte Straftäter aus Sachsen ins Ausland ausgeliefert worden. 63 weitere Verfahren seien bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden anhängig, teilte die Behörde mit. Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum 1. Januar 2025 bis 18. Juli 2026.

Die Personen seien in annähernd alle EU-Länder, und auch in Staaten wie Norwegen, die Schweiz, Moldau, die Türkei oder Großbritannien ausgeliefert worden. Die Straftaten, wegen derer sie im Ausland gesucht oder verurteilt wurden, reichten von Mord und Totschlag über Sexual- und Drogendelikte bis hin zu Wirtschaftskriminalität. 

Wird eine Person in Sachsen festgenommen, nach der international gefahndet wird, prüft die Generalstaatsanwaltschaft Dresden den Fall. Über die Zulässigkeit der Auslieferung entscheidet das Oberlandesgericht Dresden. Wird eine Auslieferung bewilligt, wird die Person an die Behörden des betreffenden Staates übergeben.

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