Polizei warnt vor Betrug beim Verkauf von Büchern
Ein Ehepaar aus Frankfurt (Oder) verliert beim geplanten Verkauf einer Büchersammlung viel Geld. Die Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsversuchen.
Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen beim Verkauf von Büchern. (Symbolbild)Robert Michael/dpa
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Ein Ehepaar aus Frankfurt (Oder) ist beim geplanten Verkauf einer Büchersammlung Opfer von Betrügern geworden. Nach Angaben der Polizei sei dies kein Einzelfall. Die Ermittler warnen vor ähnlichen Betrugsversuchen.
Im aktuellen Fall wollte das Ehepaar seine Büchersammlung verkaufen. Daraufhin meldete eine angebliche Vermittlungsfirma aus Düsseldorf und erklärte, einen Käufer gefunden zu haben. Für die Abwicklung des Verkaufs sei jedoch zunächst eine Digitalisierung der Sammlung nötig. Die Kosten dafür sollte das Ehepaar zunächst selbst tragen und später zurückerhalten.
Die Betrüger konnten die beiden Rentner so zur Zahlung einer größeren Geldsumme bewegen. Danach war die angebliche Vermittlungsfirma nicht mehr erreichbar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ über den Vorfall berichtet.
Betrugsmasche ist kein Einzelfall
Nach Angaben der Polizei häufen sich ähnliche Fälle seit längerer Zeit. So sei es im März in der Uckermark zu einem vergleichbaren Betrug gekommen. Dort habe ein 61-Jähriger für den angeblichen Verkauf seiner Bücher sogar einen Kredit aufgenommen und anschließend einen fünfstelligen Betrag überwiesen.
Die Täter geben sich häufig als seriöse Vermittler aus und versprechen hohe Verkaufspreise für alte Bücher. Teilweise nähmen sie auch persönlich Kontakt zu den Betroffenen auf, hieß es. Die Polizei empfiehlt, bei hohen Gewinn- oder Verkaufserlösen skeptisch zu bleiben.