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Nach Transporter-Unfall: So geht es den Rindern

Ein Lastwagen mit 32 Rindern verunglückt auf der A3. Drei Tiere sterben noch an der Unfallstelle, vier weitere müssen notgeschlachtet werden. Für andere gibt es Hoffnung.

Von dpa

31.03.2026

Nach dem Unfall des Tiertransporters auf der A3 wurden mittlerweile alle Rinder geschlachtet. Sascha Ditscher/dpa

Nach dem Unfall des Tiertransporters auf der A3 wurden mittlerweile alle Rinder geschlachtet. Sascha Ditscher/dpa

© Sascha Ditscher/dpa

Nach dem Unfall eines mit 32 Rindern beladenen Lastwagens sind mittlerweile elf der Tiere tot. Ein weiteres Tier soll noch heute geschlachtet werden, wie die Pressestelle der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises mitteilte.

Nach Angaben der Polizei war der Tiertransporter am frühen Montagmorgen auf der A3 unterwegs gewesen, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und in einer Böschung hängen blieb. Dabei sei der Anhänger, in dem sich 23 Rinder befanden, umgekippt. Drei dieser Tiere seien direkt an der Unfallstelle verstorben, teilte die Kreisverwaltung mit. Vier Rinder seien notgeschlachtet worden. 

Mehrere Rinder können bald abgeholt werden

Die 15 übrigen Tiere aus dem Anhänger seien noch gestern in eine Schlachterei gebracht worden. Vier Rinder seien dort bereits geschlachtet worden – ein weiteres Tier soll heute ebenfalls geschlachtet werden. Die übrigen zehn Tiere können nach Angaben der Pressestelle des Westerwaldkreises morgen wieder abgeholt werden.

Die neun Rinder, die sich zum Unfallzeitpunkt in der Zugmaschine des Transporters befunden hatten, waren noch gestern in einen Ruhestall bei einem Landwirt gebracht worden. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, werden diese Tiere noch heute vom Veterinäramt begutachtet und können aller Voraussicht nach ebenfalls morgen von ihrem Besitzer abgeholt werden.

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