Nach Messerangriff Haftbefehl gegen 36-Jährigen beantragt
In Dresden ist ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert, es kam zu massiver Gewalt. Das Motiv für die Tat ist noch unklar.
Der 36-Jährige soll noch heute dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt werden. (Archivbild)Robert Michael/dpa
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Einen Tag nach dem Messerangriff in Dresden hat die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen einen 36-Jährigen beantragt. Der Mann griff am Mittwochmorgen beim muslimischen Opferfest, das an der Straßenbahnhaltestelle Lennéplatz unweit des Großen Gartens gefeiert wurde, einen 29-Jährigen mit einem Messer an, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten.
Er verletzte das Opfer demnach schwer an Hals und Bauch. Der jüngere Mann überlebte den Angriff und wurde stationär in einem Krankenhaus behandelt.
Nach vorherigen Angaben verletzte sich der 36-Jährige leicht. Er wurde noch am Mittwoch festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm einen Tötungsvorsatz vor. Er sei nicht vorbestraft und habe sich bislang nicht zum Tatvorwurf geäußert. Der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden soll noch heute über den Haftbefehl entscheiden.
Beide Männer haben den Angaben zufolge afghanische Staatsbürgerschaft. Sie kannten sich demnach und trafen bei der Feier zufällig aufeinander.