dpa

Mutmaßlich falsche Paketbenachrichtigungen - Polizei prüft

Haben Bürgerinnen und Bürger gefälschte Zustellhinweise erhalten? Im Internet gibt es Hinweise darauf - die Polizei prüft, ob es tatsächlich Fälle gab.

Von dpa

30.01.2026

Die Benachrichtigungen lagen den Hinweisen zufolge in Briefkästen. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa

Die Benachrichtigungen lagen den Hinweisen zufolge in Briefkästen. (Symbolbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Die Polizei in Magdeburg prüft eine mögliche Betrugsmasche mit mutmaßlich gefälschten Paketbenachrichtigungen. „Es wird gerade ermittelt, ob es diese Benachrichtigungen wirklich gegeben hat“, sagte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage. Die Beamten hatten am Donnerstag vor gefälschten Zustellhinweisen gewarnt. 

In den sozialen Medien seien Inhalte verbreitet worden, die suggerierten, dass Bürgerinnen und Bürger jene gefälschten Paketbenachrichtigungen bekommen hatten, so der Sprecher. „Unabhängig davon, ob es sie gegeben hat oder nicht, wollten wir die Bürgerinnen und Bürger dafür sensibilisieren, dass da was im Umlauf sein könnte“, sagte er. Die Hinweise auf die Benachrichtigungen seien im Internet auch oft weiterverbreitet worden. Wer die Hinweise hochgeladen hat, sei bislang unklar. 

Woran erkenne ich die falschen Benachrichtigungen? 

Wie die Polizei am Donnerstag mitgeteilt hatte, war die Information verbreitet worden, dass Betrüger Zustellhinweise in Briefkästen werfen, die denen bekannter Logistikunternehmen ähnelten. Auf den Karten werde demnach über eine vermeintlich fehlgeschlagene Paketzustellung informiert. 

Die Texte auf den Zustellhinweisen seien den Angaben zufolge sehr allgemein gehalten und enthielten keine persönlichen Angaben. Außerdem fehlten konkrete oder nachvollziehbare Sendungsnummern. Stattdessen wird dazu aufgefordert, einen QR-Code zu scannen oder kurzfristig zu reagieren. Zudem tauchten die Karten in mehreren Briefkästen gleichzeitig auf. 

Was mache ich, wenn ich eine Fälschung im Briefkasten habe? 

Die Polizei warnt davor, die QR-Codes auf den Karten zu scannen. Falls der Code doch gescannt wurde, sollten keine Bankdaten oder die Adresse angegeben werden. Mögliche Sendungen sollten nur über die offizielle App oder die Internetseite des Dienstleisters überprüft werden. Es sollten keine Nummern angerufen werden, da dies teuer werden könnte.

Karte