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Möglicher Streit um Kind: Behörde wirft Mann Mord vor

Auf offener Straße soll ein Mann eine Frau getötet haben. Nun kommen erste Hintergründe zur Tat ans Licht. Ein vorausgegangener Streit könnte sich um ein gemeinsames Kind gedreht haben.

Von dpa

01.09.2026

Eine Frau ist in Erkner gestorben. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

Eine Frau ist in Erkner gestorben. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Dem gewaltsamen Angriff auf offener Straße in Erkner, bei dem eine 24-jährige Frau starb, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Streit um ein Kind vorausgegangen. „Als mögliches Tatmotiv kommt eine Streitigkeit über den Umgang mit dem gemeinsamen minderjährigen Kind in Betracht“, schrieb eine Sprecherin der Behörde in Frankfurt (Oder). Ein 29-jähriger Mann mit kongolesischer Staatsbürgerschaft soll am Montag die Frau aus Kamerun getötet haben.

Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftantrag wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes beim zuständigen Ermittlungsrichter gestellt. Der Mann soll sie „aus niedrigen Beweggründen mit einem gefährlichen Gegenstand getötet“ haben, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Nach Medienberichten starb die Frau an Stichverletzungen.

Der 29 Jahre alte Tatverdächtige ist der Polizei zufolge zunächst vom Tatort an einer Brücke geflüchtet, konnte dann aber nach Zeugenhinweisen gefasst werden. „Er hat sich zum Tatvorwurf nur vage eingelassen“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Strafrechtlich sei er bislang nicht in Erscheinung getreten und verfüge über eine bis zum 10. September 2026 befristete Duldung.

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