Messerangriff an Bushaltestelle: Opfer außer Lebensgefahr
Das 33-jährige Opfer der Messerattacke an einer Neuköllner Bushaltestelle ist nicht mehr in Lebensgefahr. Ein Tatverdächtiger ist in Gewahrsam. Was es Neues in dem Fall gibt.
Das 33-jährige Opfer des Messerangriffs an einer Bushaltestelle in Neukölln schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. (Symbolbild)Jens Kalaene/dpa
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Nach dem Messerangriff an einer Bushaltestelle in Neukölln schwebt das 33-jährige Opfer nicht mehr in Lebensgefahr. Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, ist der Zustand des Mannes weiterhin kritisch. Er sei aber ansprechbar, hieß es.
Ein Mann hatte dem 33-Jährigen am Donnerstagmorgen unvermittelt mit einem Messer in den Nacken gestochen. Das Opfer wurde schwer verletzt und in einem Krankenhaus notoperiert.
Ein Tatverdächtiger ist nach Angaben der Polizeisprecherin inzwischen in Polizeigewahrsam. Es handele sich um einen 36-jährigen Mann, der am selben Tag in einem Bus eine ebenfalls 36 Jahre alte Frau mit einem Messer bedroht haben soll. Der Mann werde nun verdächtigt, auch für den Angriff an der Bushaltestelle verantwortlich zu sei. Der 36-Jährige werde heute einem Richter vorgeführt. Laut Polizei gab der Mann an, aus Syrien zu kommen.
Die Polizei gab zudem weitere Details zum Tathergang bekannt. Der mutmaßliche Täter soll den 33-Jährigen an der Bushaltestelle nach einer Zigarette gefragt haben. Dieser habe die Bitte verneint. Als das Opfer kurze Zeit später in den Bus einstieg, habe der mutmaßliche Täter dann von hinten zugestochen.